Mega-Tempo auf dem Bau: Familien ziehen früher ein als geplant

Wohnen in Dortmund

Viele Projekte hat die Corona-Krise ausgebremst. Ampeln, Brücken, Straßen – etliche Vorhaben verzögern sich. Im Dortmunder Westen dagegen sind neue Eigenheime schneller als geplant fertig.

Oespel

, 25.10.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das ging schnell, vor allem mit Blick auf die Corona-Krise: Die Eigenheime sollen bereits im März 2021 bezugsfertig sein.

Das ging schnell, vor allem mit Blick auf die Corona-Krise: Die Eigenheime sollen bereits im März 2021 bezugsfertig sein. © Beate Dönnewald

Das Wort „Rekordzeit“ möchte sich Sebastian Schwingeler nicht entlocken lassen. Das Mega-Tempo auf seiner Baustelle an der Kleybredde kommentiert der Bauherr und Architekt lieber so: „Ja, es läuft ziemlich gut.“

Tatsächlich ist der Baufortschritt der neuen Eigenheime an der Kleybredde, die hier die Firma Atrium Projekt errichtet, für einen Laien beachtlich. Baustart war im Mai, bereits im März 2021 sollen die Familien ihre Eigenheime beziehen können. Ursprünglich war von April die Rede.

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„Mit neun Monaten Bauzeit muss man schon rechnen“, so Schwingeler auf Anfrage. Dann räumt er aber ein: „Tatsächlich habe ich gedacht, dass uns Corona ins Handwerk greift.“

„Voll im Zeitplan“

Das sei glücklicherweise nicht passiert, man liege voll im Zeitplan. Auch die Zusammenarbeit mit den Firmen habe reibungslos funktioniert. „Wohl auch deshalb, weil wir immer mit denselben Firmen zusammenarbeiten“, so Schwingeler. Ein guter Bauablauf basiere im Grunde auf einem guten Bauzeitenplan. „Wir fragen die Firmen pro Gewerk einfach frühzeitig an“, so Schwingeler.

Die Häuser gingen weg wie warme Semmeln, noch immer erreichen den Bauherrn Anfragen interessierter Käufer.

Die Häuser gingen weg wie warme Semmeln, noch immer erreichen den Bauherrn Anfragen interessierter Käufer. © Schwingeler Architekten

Die Eigenheime habe man schnell verkauft, die Nachfrage sei riesig gewesen. Immobilien in Oespel und Kley seien einfach sehr begehrt, so der Architekt, Grundstücke aber rar und oftmals nicht erschwinglich. „Im Moment können wir hier deshalb nichts anbieten.“

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