Maskenpflicht gilt auch am Phoenix-See und in der Hörder Fußgängerzone

dzCorona-Schutzmaßnahmen

Nicht nur auf dem Westen- und Ostenhellweg in der Innenstadt herrscht Maskenpflicht. Auch in weiten Teilen von Hörde müssen Fußgänger Mund-Nasen-Schutz tragen.

Hörde

, 22.10.2020, 16:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vielen Menschen in Hörde und anderen Stadtteilen ist offenbar nicht bewusst, dass auch dort in einigen Zonen Maskenpflicht besteht. Deshalb weist die Stadt Dortmund mit Karten zu den betroffenen Bereichen darauf hin.

Neben der Innenstadt mit den Fußgängerzone Westenhellweg und Ostenhellweg, Brückstraße, Münsterstraße und Nordmarkt sind die größten Bereiche mit Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Hörde zu finden.

Betroffen ist die Fußgängerzone rund um die Hermannstraße mit Hörder Semerteichstraße, Alfred-Trappen-Straße, Hörder Rathausstraße und dem Platz an der Schlanken Mathilde. Auch die Nebenstraßen - Brauerstraße, Kumpstraße, Papengasse - gehören dazu.

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Der zweite große Maskenpflicht-Bereich liegt am See, und zwar im Hafenbereich. Er umfasst die gesamte Hafenpromenade sowie die Kaipromenade und den Bereich an der Hörder Burg. Auch in der Straße Am Kai müssen Passanten Mund und Nase bedeckt halten, ebenso auf dem Rudolf-Platte-Weg zwischen Am Kai und Hörder-Bach-Allee.

Unterwegs essen ist verboten

Das bedeutet, der gesamte See-Bereich mit gastronomischen Angeboten ist betroffen. Gäste dürfen an ihren Plätzen natürlich Mund und Nase frei machen. Unterwegs mit Döner oder Wurst in der Hand essen, geht allerdings nicht. Außerhalb des Hafenbereichs dürfen die Spaziergänger den Mund-Nasen-Schutz absetzen. Die Maskenpflicht gilt in den Stadtteilen vorerst zwischen 9.30 und 18.30 Uhr.

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In der kommenden Woche will das Ordnungsamt dann noch einmal überdenken, ob die Zeiten und Zonen überall sinnvoll gewählt sind, so Stadt-Pressesprecher Christian Schön.

An diesen beiden Stellen in Hörde gilt nun die Maskenpflicht.

An diesen beiden Stellen in Hörde gilt nun die Maskenpflicht. © Grafik Klose

Möglicherweise könnten dann die kleinen Nebenstraßen der Haupt-Einkaufszonen wieder aus der Maskenpflicht herausgenommen werden. Etwa, damit die Bürger dort abseits vom Trubel ungestraft telefonieren oder in ihr Brötchen beißen können.

Nachbesserung ist möglich

Auch wäre denkbar, dass die Zeiten für die Maskenpflicht sich ändern. Möglicherweise herrscht beispielsweise an der Hafenpromenade am Phoenix-See abends dichterer Fußgängerverkehr als auf dem Westenhellweg, weshalb dort eine Verlängerung der Maskenpflicht sinnvoll sein könnte, vor allem am Wochenende.

Christian Schön: „All das wird das Ordnungsamt nun beobachten.“

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