Loveparade als Umsatzkiller

DORTMUND Die Loveparade löst bei vielen Händlern wenig liebevolle Gefühle aus. Gastronome und Kiosk-Betreiber reiben sich hingegen die Hände und freuen sich auf den "Highway to Money".

von Von Bettina Kiwitt

, 17.07.2008, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es kommt auch auf die Sortimente an, mit denen die Händler ihr Geld verdienen, ob sie sich vom "Highway to Love" ein Geschäft versprechen oder eben nicht. Wer auf junge Mode setzt wie H&M oder Pimkie öffnet wie gewohnt bis 20 Uhr. Der ein oder andere Raver könnte sich ja in den Laden verirren. Die meisten Juweliere wie Rüschenbeck oder Tewes glauben hingegen nicht, dass ihre Kundschaft am Samstag in die Stadt findet. "Den Schaden, der dem Einzelhandel entsteht, wird der Veranstalter der Loveparade nicht bezahlen", ärgert sich Rudolf Tewes. "In Berlin ist die Loveparade abgehalftert, jetzt meint man, man müsse sie ins Ruhrgebiet holen."

Es kommt auch auf die Sortimente an, mit denen die Händler ihr Geld verdienen, ob sie sich vom "Highway to Love" ein Geschäft versprechen oder eben nicht. Wer auf junge Mode setzt wie H&M oder Pimkie öffnet wie gewohnt bis 20 Uhr. Der ein oder andere Raver könnte sich ja in den Laden verirren. Die meisten Juweliere wie Rüschenbeck oder Tewes glauben hingegen nicht, dass ihre Kundschaft am Samstag in die Stadt findet. "Den Schaden, der dem Einzelhandel entsteht, wird der Veranstalter der Loveparade nicht bezahlen", ärgert sich Rudolf Tewes. "In Berlin ist die Loveparade abgehalftert, jetzt meint man, man müsse sie ins Ruhrgebiet holen."

Eine Meinung, die öfter kund getan wird. Rüschenbeck schließt am Samstag angeblich, "um unseren Mitarbeiter/innen die Möglichkeit zu geben, die Loveparade zu sehen". Man spürt das Augenzwinkern von Gerhard Rüschenbeck durchs Telefon, wenn man den Juwelier auf sein Info-Schild an der Tür anspricht. "Meine Versicherung hat mir dazu geraten zu schließen", so Rüschenbeck.

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