Leichtathletikstadion in Dortmund eröffnet: Stadt um Parkraum bemüht

dzSportstätten in Dortmund

An der Stettiner Straße sollen regionale Wettkämpfe im Stadion stattfinden, eine weitere Tribüne ist in Planung. Doch wo sollen die Zuschauer parken?

Hacheney

, 21.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für die Mitglieder der Bürgerinitiative Hacheney ist das neue Leichtathletikstadion an der Stettiner Straße ein Grund mehr, die Augen aufzuhalten. Schon mehrmals forderten die Hacheneyer Anwohner ein neues Verkehrskonzept, das den Klinikneubau am Rombergpark ebenso berücksichtigt wie das Bauvorhaben auf dem ehemaligen Erstaufnahmegelände und eben auch das neue Leichtathletikstadion.

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Das ist ein echtes Schmuckstück geworden. Dort, wo früher die „Helden der Kreisklasse“ auf Asche pöhlten, steht jetzt eine moderne Sportstätte. Profiteur ist sicherlich das benachbarte Sportgymnasium aber auch die Dortmunder Leichtathleten, die doch das eine oder andere Mal ihr Training im Stadion Rote Erde an Spieltagen des BVB räumen mussten.

Auch der kleine Parkplatz an der Hacheneyer Straße soll bleiben - mitten im Wohngebiet.

Auch der kleine Parkplatz an der Hacheneyer Straße soll bleiben - mitten im Wohngebiet. © Jörg Bauerfeld

„Wir reden in Dortmund nicht nur, wir machen“, so Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei der offiziellen Eröffnung des Stadions. Für die Dortmunder Leichtathletik neben dem Stadion Rote Erde und der Helmut-Körnig-Halle sicher ein weiterer baulicher Meilenstein im Sinne des Sports.

Im Vorfeld Gespräche mit den Bürgern

Aber die Verwaltung scheint auch aus den zahlreichen Diskussionen mit den Hacheneyer Bürgern etwas mitgenommen zu haben, zumindest was den Bereich um das neue Stadion angeht. Bedenken und Vorbehalte wurden besprochen und im Konzept berücksichtigt, so Frank Bußmann, Pressesprecher der Stadt Dortmund.

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So ist der Hauptzugang zur Sportanlage über die Stettiner Straße. Hier gibt es schon zahlreiche Parkplätze am Schulkomplex. Und die sollen auch noch weiter ausgebaut werden.

Die erste Ausbaustufe des Leichtathletikstadions ist abgeschlossen.

Die erste Ausbaustufe des Leichtathletikstadions ist abgeschlossen. © Jörg Bauerfeld

Durch die Abfahrt der Besucher über die Wellinghofer Straße in Richtung B54 soll ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in den kleineren Wohnstraßen verhindert werden.

Stadt glaubt an positive Effekte und weniger Belastung

Ein Streitpunkt könnte noch die Handvoll Parkplätze sein, die es auch weiterhin an der Hacheneyer Straße gibt. Die sollen auch weiterhin nutzbar sein. Nichtsdestotrotz glaubt die Stadt an einen positiven Effekt durch den Umbau der Sportanlage in ein Leichtathletikstadion.

Dazu die Umsetzung der Vorgaben aus Lärm- und Lichtgutachten. Und das alles zusammen mit den erweiterten Parkmöglichkeiten würde eine deutliche Reduzierung der Lärm- und Verkehrsbelastung gegenüber der früheren Nutzung als Fußballsportanlage bringen, so Frank Bußmann.

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