Lebendiger Adventskalender abgesagt: Alternative geplant

Advent in Kurl

Schuld ist die Corona-Pandemie: Einen Lebendigen Adventskalender wird es in diesem Jahr in der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptista in Kurl nicht geben. Dafür gibt es eine andere Idee.

Kurl

, 20.10.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
So wie hier noch vor zwei Jahren wird es dieses Jahr keinen Lebendigen Adventkalender geben.

So wie hier noch vor zwei Jahren wird es dieses Jahr keinen Lebendigen Adventkalender geben. © Ruhr Nachrichten (Archiv)

Gemeinde- und Liturgieausschuss haben sich in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie gegen die Durchführung eines „Lebendigen Adventskalenders“ in der Adventszeit in der Kurler Pfarrgemeinde St. Johannes Baptista ausgesprochen.

Stattdessen wird es die Aktion „Herbergssuche“ geben: Vom 1. Adventssonntag bis zum 24. Dezember gibt es die Gelegenheit, der Krippenfigur der schwangeren Maria, begleitet von Josef und dem Esel, für einen Tag eine Bleibe im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung zu geben.

Figuren wandern jeden Tag weiter

Die Gruppe bleibt bei jeder Familie oder Person einen Tag. Am Abend wird sie zu ihrer nächsten Bleibe gebracht. Dort finden eine kurze Adventsfeier, ein kleines Treffen, ein Austausch am Ende des Tages oder eine andere angemessene Übergabe statt.

Tags darauf setzen die Krippenfiguren ihre Reise fort. Wenn nicht für jeden Tag eine neue Herberge gefunden wird, bleiben sie auch länger.

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Die Segnung und Aussendung findet am 1. Adventssonntag (29. November) im Gottesdienst statt. Der Wechsel kann täglich bis zum 23. Dezember erfolgen. Am 24. Dezember werden die Krippenfiguren in der ersten Christmette um 15.30 Uhr wieder feierlich in Empfang genommen.

Wer Maria und Josef zu sich heimholen möchte, kann sich bis zum 15. November bei Andrea Wellmann, Tel. 285040, oder unter wellmanna@web.de, melden.

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