Lanstroper stehen im Regen

04.07.2008, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lanstroper stehen im Regen

Lanstrop Heinz Naders Hat man uns in Lanstrop wirklich schon vergessen? Diese Frage stellt sich (Foto) immer öfter. Der Grund seines Ärgers: Vor mehr als einem Vierteljahr wurden die zwei Buswartestände an der Büttnerstraße abgebaut. Seitdem stehen die Menschen sprichwörtlich und immer häufiger auch tatsächlich im Regen.

"Das stimmt", bedauert auch DSW21-Sprecher Bernd Winkelmann. "Grund sind die in kurzen Abständen wiederkehrenden Beschädigungen an den Unterständen. Die Firma Ruhfuß als Werbeträger war es irgendwann leid. Denn ein neuer Unterstand kostet zwischen 6000 und 7000 Euro, gebrauchte immerhin auch noch ca. 4000 Euro."

Zum Arzt

"Die Nutzer der Unterstände, überwiegend Senioren, die kein Auto mehr fahren, Schulkinder und Lanstroper, die zum Facharzt oder Einkaufen nach Scharnhorst fahren müssen, können für den Vandalismus schließlich nichts", entgegnet Naders.

Gerade die Älteren hätten schließlich auch mal das Bedürfnis sich hinzusetzen und zu verschnaufen, während sie auf den Bus warten, meint er.

Provisorium

"Wir führen immer wieder Gespräche und kennen die Lanstroper Probleme", sagt Bernd Winkelmann. Möglicherweise sei eine Lösung in Sicht. "Wir haben noch provisorische Unterstände, die wir zum Beispiel im Rahmen von Baustellen aufstellen. Sie sind nicht schön, aber zweckmäßig. Wir überlegen, ob man den nächsten freiwerdenden an der Endhaltestelle Gürtlerstraße aufstellt. fro

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