Langemeyer hofft noch auf Bahnhofs-Neubau

von Von Gaby Kolle und Oliver Volmerich

, 29.07.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 3 min

Wir haben aus den Bewirtschaftungsgesprächen, die Frau Uthemann (die Kämmerin, d.Red.) mit den Ämtern und Fachbereich geführt hat ein gutes Gefühl, dass wir über den Rahmen der Haushaltsbewirtschaftung zu einem guten Ergebnis am Ende des Jahres kommen. Fragen gibt es natürlich immer, ob sich etwa im Bereich der Gewerbesteuer-Einnahmen in der zweiten Jahreshälfte etwas nach oben oder unten verschiebt. Das kann niemand so hundertprozentig voraussagen.

Die Erwartung ist, dass wir den nicht brauchen. Die wichtige Botschaft ist: Die Beschlüsse aus dem Haushaltsbegleitplan vor allem zum Programm Soziale Stadt können auch umgesetzt werden. Und wir werden den Rahmen, den der Haushalt steckt, nicht überschreiten. Das ist das klare Ziel.

Da hat es ja - etwa beim Hauptbahnhof - auch Rückschläge gegeben. Also: Wenn man mich fragt, warum ich noch einmal bei der Wahl antreten, dann hängt das auch damit zusammen, dass ich viele Vorhaben weiter mitgestalten und zu Ende bringen will – vom dortmund-project über das Familienprojekt bis zum Aktionsplan Soziale Stadt. Da ist manches erreicht, aber auch noch viel zu tun. Bei den Infrastruktur-Projekten geht es am Phoenix-See und auf Phoenix-West gut voran, wo viele neue Arbeitsplätze und der Phoenix-Park entstehen. Und beim Union-Gelände bin ich schon gespannt auf die Reaktionen aus der ganzen Region auf das Zentrum für Kunst und Kreativität im U-Turm.

Wenn man mit Künstlern zusammenarbeitet, geht das nie ohne Diskussionen ab. Die Verpflichtungen zum Konzept, die wir mit der Staatskanzlei getroffen haben, werden eingehalten.

Er wird mit seinem Projekt dabei sein. Wie das Zusammenspiel aller anderen Akteure ist, darüber wird es noch weitere Gespräche geben. Man muss da noch endgültige Vereinbarungen treffen.

Nicht ganz. Ich denke schon, dass wir gemeinsam weiter auf die Bahn Druck machen müssen, dass wir nicht nur eine Pinselsanierung bekommen, sondern einen Bahnhof in der Größenordnung und der Qualität, die zu einer Großstadt wie Dortmund passt.

Das ist ein bisschen mehr. Aber ich will mal genau sehen, was damit gemacht werden soll. Insofern erwarte ich weitere Gespräche.

Nein. Zumal ich weiß, dass es mehrere Interessenten gibt, die über das eine oder andere nachdenken.

Ich finde es absolut richtig, dass die Wirtschaftsförderung Signale gibt für das, was fachlich notwendig ist. Ob man eine politische Mehrheit dafür bekommt, ist eine zweite Frage. Wichtig ist vor allem, dass wir die tatsächlich vorhandenen Wirtschaftsflächen im Stadtgebiet in die Verwendung bringen können. Das gilt zum Beispiel für die Westfalenhütte.

Ja. Und im Moment stehen das alles Signale auf Grün. Die Entwicklung der Westfalenhütte wird eines der großen Themen der nächsten Ratsperiode.

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