Gefährliche Kreuzung für Radfahrer: Viele Probleme, keine Lösungen

dzRadverkehr

Die Kreuzung Hauert/Brennaborstraße/A40 ist sowohl bei der Stadt als auch bei Straßen.NRW als gefährlich für Radfahrer bekannt. Die Ampelanlage ist veraltet. Doch bislang tut sich dort nichts.

Dorstfeld

, 01.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Während die Ampeln an den Kreuzungen der A40 mit der Dorstfelder Allee an der Ausfahrt Dortmund-Barop inzwischen mit speziellen Sensoren für den Radverkehr ausgestattet sind, ist die nur zwei Kilometer entfernte Kreuzung Hauert/Brennaborstraße/A40 am Technologiepark eine Katastrophe für Radfahrer.

Der Stadt ist das Problem bekannt. Das Tiefbauamt der Stadt Dortmund sei jedoch für circa 650 Ampeln zuständig und könne daher nicht alle Anlagen auf einmal nachrüsten, teilt die Leiterin Sylvia Uehlendahl auf Anfrage mit.

Der zuständige Straßen-Baulastträger für die Anlage an der Kreuzung Hauert/Brennaborstraße/A40 sei der Landesbetrieb Straßen NRW. Im Vergleich zu den beiden Anlagen an der Dorstfelder Allee sei die Anlage hier deutlich älter, erklärt Sylvia Uehlendahl.

Nachrüstung ist vielleicht nicht möglich

Der Aufwand einer Nachrüstung inklusive Kameratechnik wäre sehr aufwendig und eventuell gar nicht mehr möglich. Die Kreuzung sei deshalb und aufgrund der Zuständigkeit von Straßen NRW von der Vorschlagsliste für die Standorte der

Radverkehrs-Beschleunigung verschwunden.

Die Probleme der Anlage seien jedoch auch Straßen NRW bekannt. Problematisch sind bei der Anlage beispielsweise die inkonsequente Radwege-Führung und das umständliche links Abbiegen. Der Landesbetrieb prüfe die Lage vor Ort und suche nach Lösungen.

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