Konzerte mit Kamera und Monitor im Dortmunder Süden: Am Wochenende geht es los

dzDrei Chöre

Nach einem halben Jahr Vorbereitung steigen am 9. und 10. November zwei besondere Konzerte in Hörde und Welinghofen. Der Dirigent wird seine Anweisungen nicht wie gewohnt übermitteln.

Hörde, Wellinghofen

, 05.11.2019, 09:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Drei Chöre, zwei Orte, ein Leiter, eine ungewöhnliche Technik und eine Premiere: Die Komponenten für die Konzerte am Samstag und Sonntag (9. und 10. November) im Dortmunder Süden klingen vielversprechend.

Mario Linnerz ist Chorleiter in dem Projekt, er selbst nennt es „sehr anspruchsvoll“. Was verbirgt sich dahinter im Einzelnen?

Neben dem Kirchenmusiker Simon Daubhäußer sind der Chor an Heilig Geist, die Chorgemeinschaft St. Clara Hörde/St. Marien Sölde, der Frauenkammerchor Dortmund-Süd sowie Projektsänger beteiligt.

Eine Viertelsekunde Verzögerung wäre beim Chor-Projekt „katastrophal“

Sie treten am Samstag in der Hörder Stiftskirche St. Clara und am Sonntag in Heilig Geist in Wellinghofen auf, Beginn ist jeweils um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Chöre singen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy. Daubhäußer begleitet sie an der Orgel – eine Premiere. Denn das zentrale Werk des Abends ist die Psalmkantate op. 42. Und die ist für Orchester komponiert.

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Und die ungewöhnliche Technik? Weil die Orgel bei den Konzerten nicht dort steht, wo die Sänger sind, werden Mario Linnerz‘ Anweisungen per Videotechnik an Daubhäußer übertragen. Der Organist schaut auf einen Monitor, während er die Chöre begleitet.

Die Übertragung läuft per Kabel. Wlan wäre möglich, doch die Verzögerung von einer Viertelsekunde, sagt Linnerz, „wäre katastrophal“.

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