Konkurrenten ums OB-Amt gingen gemeinsam auf Plakatierungs-Tour

Kommunalwahl 2020

Die OB-Kandidaten von SPD, CDU und Grünen zeigen Flagge gegen Rechts. Demonstrativ brachten sie gemeinsam Plakate ihrer Parteien in Dorstfeld und Westerfilde an. Das hat einen besonderen Grund.

Dortmund

29.08.2020, 19:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeinsam waren Daniela Schneckenburger, Thomas Westphal und Andreas Hollstein (v.l.) auf Plakatierungstour in Dorstfeld unterwegs.

Gemeinsam waren Daniela Schneckenburger, Thomas Westphal und Andreas Hollstein (v.l.) auf Plakatierungstour in Dorstfeld unterwegs. © Stephan Schütze

Ein Prozent der Stimmen erreichte die Partei die Rechte bei der Kommunalwahl 2014 in ganz Dortmund, in ihrer „Hochburg“ Dorstfeld waren es im entsprechenden Ratswahlkreis 2,7 Prozent.

Einen ganz anderen Eindruck erweckt aktuell das Bild auf vielen Straßen in Dortmund. Die Rechte gehört zu den Parteien, die zur Kommunalwahl am 13. September am massivsten plakatiert haben. Umgekehrt seien vor allem in Westerfilde und Dorstfeld Plakate der demokratischen Parteien zerstört und abgenommen wurden, berichten etwa die Grünen.

Gemeinsame Gegenaktion

Das rief jetzt eine Gegenaktion der großen Parteien und ihrer Oberbürgermeister-Kandidaten hervor. Daniela Schneckenburger (Grüne), Andreas Hollstein (CDU) und Thomas Westphal (SPD) haben am Samstag (29. August) in einer gemeinsamen Aktion in Dorstfeld weitere Plakate ihrer Parteien angebracht, um, wie es heißt, „der Dominanz von rechtsextremen Parolen im Straßenbild ein demokratisches Wahlangebot entgegenzusetzen.“

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