Reif für den „Klüngelskerl“: Ruhrpott-Flair auf dem Wickeder Friedhof

Nordost-Geschichten

Sprache verändert sich: Es gibt Wörter, die man früher viel öfter gehört hat als heute. Mit einem davon befassen wir uns in unserer Kolumne „Nordost-Geschichten“.

Wickede

, 23.05.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Reif für den Klüngelskerl ist dieser Abfallbehälter auf dem Wickeder Friedhof an der Straße Elf Kreuzen.

Reif für den Klüngelskerl ist dieser Abfallbehälter auf dem Wickeder Friedhof an der Straße Elf Kreuzen. © Heinz Möllmann

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Woche habe ich ein Wort gehört, das ich vorher bestimmt seit 20 oder 30 Jahren nicht mehr gehört hatte: Klüngelskerl.

Aus irgendeinem Grund hat mich das gefreut. Ich weiß nicht, irgendwie hat das nostalgische Gefühle bei mir geweckt. Ich finde, in diesem Wörtchen steckt jede Menge Ruhrpott-Flair, oder?

Es war Heinz Möllmann aus Wickede, der das Wörtchen benutzt hat. Er meint, der schöne Anblick auf dem Wickeder Friedhof an der Straße Elf Kreuzen werde geschmälert durch einen offenbar nicht mehr verwendeten Abfallbehälter, der normalerweise jedem Klüngelskerl zur Freude gereichen würde.

Ich finde, wenn man sich das Bild anschaut, das Heinz Möllmann mitgeschickt hat, dann hat er mit dieser Auffassung absolut recht.

Machen Sie sich ein schönes Wochenende. Bis nächsten Samstag!

Andreas Schröter

Andreas Schröter © privat

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