Online-Gottesdienste sind nur für eine der beiden großen Konfessionen eine wirkliche Alternative. © Stephan Schütze (Archiv)
Pandemie

Kirchen im Lockdown: So geht es bis Mitte Februar weiter

Der bis Mitte Februar verlängerte Lockdown trifft auch weiter die Kirchen. Sie halten an ihren Regelungen fest, auf Präsenz-Gottesdienste zu verzichten oder sie stark einzuschränken.

Schon vor Weihnachten fiel die Entscheidung: In evangelischen Kirchen in Dortmund finden bis zum Ende des Lockdowns keine Präsenzgottesdienst statt. Diese Regelung wurde jetzt auch bis zum 14. Februar verlängert – analog zum verlängerten Lockdown für anderen Lebensbereiche.

Bei der katholischen Kirche in Dortmund bleibt es bei der unterschiedlichen Vorgehensweise: In knapp der Hälfte der katholischen Kirchengemeinden wurde entschieden, die Präsenz-Gottesdienste auch weiterhin und bis einschließlich 14. Februar auszusetzen. Zum Teil gibt es aber Werktagsgottesdienste mit einer kleinen Gemeinde.

In den anderen Gemeinden der Pastoralen Räume werden die Gottesdienste unter Beachtung der Regeln der Coronaschutzverordnung gefeiert, teilte die Katholische Stadtkirche jetzt mit. Im Pastoralen Raum Am Revierpark werde darüber in dieser Woche entschieden.

Medizinische Masken sind vorgeschrieben

Unter Beachtung der aktuell gültigen Auflagen – dazu gehört nun auch das Tragen von FFP-2- oder OP-Masken – werden Gottesdienste in den Pastoralen Räumen Dortmund-Mitte, in Dortmund-Nordwest (außer in St. Marien in Obereving), in Dortmund-Süd sowie in den Großpfarreien St. Ewaldi und Heilige Dreikönige gefeiert.

In den anderen Pastoralen Räumen haben die Pfarrer zusammen mit den Gremien der Ehrenamtlichen entschieden, zunächst weiter auf Präsenz-Gottesdienste zu verzichten. „Segensreich ohne Gottesdienste bis 14.2.“, heißt es dazu etwa im Pastoralen Raum Dortmund-Ost. „Mit traurigem und schwerem Herzen“ habe man sich entschieden, die Feier der Gottesdienste mit der Gemeinde weiterhin auszusetzen.

Im Pastoralen Raum Dortmund-Nordost heißt es im Gemeindebrief: „Wir hoffen, durch diesen Verzicht auch weiterhin einen Beitrag zu leisten, damit wir möglichst effektiv in Solidarität mit vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen und Einrichtungen die Pandemie bekämpfen.“

Online-Angebote als Ersatz

In den meisten katholischen und evangelischen Gemeinden werden als Ersatz Online-Gottesdienst und Impulse per Video über die Homepages angeboten. In vielen Kirchen stehen die Türen auch für Einzelbesuche und für Seelsorge-Gespräche offen.

Links und einen Überblick gibt es unter www.ev-kirche-dortmund.de und www.stadtkirche-dortmund.de/katholischer-stadtplan.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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