Kinderwagen-Brände: Polizei sucht auch mit Video nach mutmaßlichem Täter

Foto- und Video-Fahndung

Wer steckte mehrere Kinderwagen in der Nordstadt an? Die Polizei hat neben Fotos nun auch ein Video einer Überwachungskamera veröffentlicht, um den mutmaßlichen Brandstifter zu schnappen.

Dortmund

30.12.2020, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Update 4. Januar:

Die Polizei Dortmund hat am Montag (4.1.) ein Video einer Überwachungskamera an der Mallinckrodtstraße veröffentlicht. Darauf ist der mutmaßliche Brandstifter in bewegten Bildern und besserer Auflösung als auf den Fahndungsfotos zu sehen. Er steht im Verdacht, bei mehreren Bränden in der Nordstadt Kinderwagen angezündet zu haben.

Ursprungsmeldung:

Nachdem zuletzt gleich dreimal Kinderwagen in Hausfluren in der Dortmunder Nordstadt gebrannt haben, sucht die Polizei jetzt mit Fotos nach dem mutmaßlichen Täter. Am Mittwoch (30.12.) veröffentlichte sie eine entsprechende Mitteilung.

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Die Polizei geht davon aus, dass der Mann für zwei Brände am 22. Dezember sowie einen weiteren am 28. Dezember verantwortlich sei. In allen drei Fällen wurde ein Kinderwagen angezündet, der sich im Hausflur eines Mehrfamilienhauses befand.

Die Brände vom 22. Dezember ereigneten sich in der Mallinckrodtstraße, der vom 28. in der Schleswiger Straße - unweit der vorherigen Tatorte. Bei den Bränden sei teils ein erheblicher Sachschaden entstanden, teilt die Polizei mit. Außerdem erlitten mehrere Bewohner eine leichte Rauchvergiftung.

Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung

Mit einer Fotofahndung erhofft die Polizei sich nun weitere Erkenntnisse. Die Aufnahmen entstanden im Umfeld der Brände am Dienstag, den 22. Dezember in der Mallinckrodtstraße.

Collage aus drei Fahndungsbildern, Mann mit Bart in heller Jacke

Wer hat diesen Mann gesehen? Die Polizei sucht nach dem mutmaßlichen Brandstifter. © Polizei Dortmund

Wer Hinweise zu dessen Identität oder Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter Tel. (0231) 132-7442 zu melden.

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