Kinderschänder zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt

DORTMUND Das Landgericht hat am Donnerstag einen Kinderschänder (40) aus Hörde zu fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.

von Von Martin von Braunschweig

, 31.07.2008, 14:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Obwohl er als psychisch krank und uneinsichtig gilt, wird der 35-Jährige aus Borken bald freigelassen.

Obwohl er als psychisch krank und uneinsichtig gilt, wird der 35-Jährige aus Borken bald freigelassen.

Die 31. Strafkammer ist davon überzeugt, dass sich der Mann im Sommer 2005 mindestens acht Mal am Sohn seiner damaligen Lebensgefährtin vergangen hat. In drei Fällen waren die Übergriffe besonders massiv. Das Kind war zum Zeitpunkt der Taten elf Jahre alt. Der Angeklagte hatte sich im Prozess nicht zu den Vorwürfen geäußert. Deshalb mussten die Richter auch das Missbrauchs-Opfer als Zeugen vernehmen. Die Aussage des Jungen bezeichneten sie in der Urteilsbegründung als „glaubhaft, gewissenhaft, überlegt und überzeugend“. In die Gefängnisstrafe ist eine frühere Verurteilung zu 18 Monaten Haft eingeflossen. Diese hatte der Hörder ebenfalls wegen sexuellen Kindesmissbrauchs erhalten. Die jetzt abgeurteilten Taten lagen zeitlich vor dieser Verurteilung. 

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