Erster Spatenstich: Katholische Kirchengemeinde bekommt ein hochmodernes Pfarrhaus

Kirchengemeinden in Dortmund

Der Abschied vom fast 130 Jahre alten Pfarrhaus war für viele Gemeindemitglieder schmerzvoll. Mittlerweile ist das Backsteingebäude abgerissen. Nun ensteht hier ein Ort der Begegnung.

Lütgendortmund

, 19.02.2020, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zum symbolischen Spatenstich im Schatten der St.-Magdalena-Kirche trafen sich Vertreter der Gemeinde, die Architekten und Vertreter der Baugesellschaft. Im Sommer 2021 soll das neue Pfarrhaus samt Verwaltungstrakt fertig sein.

Zum symbolischen Spatenstich im Schatten der St.-Magdalena-Kirche trafen sich Vertreter der Gemeinde, des Architekturbüros DEEN Architekten und der Baugesellschaft Prior. Fast 20 Gewerke sind am Neubau beteiligt, los geht es mit dem Rohbau. © Beate Dönnewald

Der größte Schmerz ist überwunden: Im Oktober 2019 wurde das alte Pfarrhauses der St.-Magdalena-Gemeinde in Lütgendortmund abgerissen. Vier Monate später überwiegt die Freude.

„Wir sind froh, dass es endlich losgeht“, sagt Sabine Schürmann, geschäftsführende Vorsitzende des Kirchenvorstands, nach dem ersten Spatenstich für das neue Pfarrhaus samt Verwaltungstrakt am Mittwoch (19. 2.).

Bereits 2009 habe die Frage „Erhalt oder Neubau?“ des Pfarrhauses im Raum gestanden. Bergschäden und viele andere Mängel hätten gegen die Sanierung gesprochen.

Nach dem symbolischen Spatenstich traf man sich im Gemeindezentrum, wo noch einmal das Modell des Münsteraner Architekturbüros DEEN Architekten gezeigt wurde.

Nach dem symbolischen Spatenstich traf man sich im Gemeindezentrum, wo noch einmal das Modell des Münsteraner Architekturbüros DEEN Architekten gezeigt wurde. © Beate Dönnewald

Im Sommer 2021 soll der hochmoderne, rund 2,2 Millionen Euro teure Neubau bezogen werden. Das Erdgeschoss wird das Pfarrbüro beherbergen sowie Service- und Anlaufstelle für Angelegenheiten des Pastoralverbunds Dortmunder Westen sein.

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„Ein offenes Haus, das nach außen strahlt“

Die erste Etage ist für zwei Wohnungen vorgesehen, eine wird Guido Hoernchen als leitender Pfarrer des Pastoralverbunds beziehen.

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Die Architektur spielte am Mittwoch eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger war für Pfarrer Hoernchen diese Botschaft: Man wolle einen Begegnungsort schaffen, wo sich alle sammeln, stärken und wieder auf den Weg machen können. „Ein offenes Haus, das nach außen strahlt.“

Ein großer Platz zwischen Kirche, Gemeindezentrum und Pfarrhaus ganz ohne Mauern soll ein zusätzlicher Raum für Begegnungen sein.

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