Kanalufer wird auf insgesamt 15 Kilometern zum Paradies für Radfahrer

dzDortmund-Ems-Kanal

Bagger und Raupen wühlen derzeit am Uferweg auf der östlichen Seite des Dortmund-Ems-Kanals. Bald rollen Fahrräder auf einer neuen Dolomitsand-Decke. Und das ist nur der erste Bauabschnitt.

Groppenbruch, Schwieringhausen, Deusen

, 30.09.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rotweiße Baken sperren derzeit den Leinpfad des Dortmund-Ems-Kanals an den Treppenabgängen der Brücken. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Meiderich baut am Uferweg. Die alte Oberfläche ist auf einer Breite von etwa zwei Metern abgetragen.

Das WSA nimmt hier beileibe keine kleinen Reparaturarbeiten auf kurzen Abschnitten vor. Von Kilometer 1,5 am Nordrand des Hafens bis Kilometer 8,3 in Groppenbruch legt die Bundesbehörde den Radwanderweg neu an.

Teil des Fern-Radwanderwegs

Mehrere Schottertragschichten bilden den Unterbau. Die hydraulisch gebundene Deckschicht besteht aus Dolomitbrechsand, der eine harte Oberfläche bilde, erklärt Benjamin Spieker, Sachbereichsleiter Unterhaltung beim WSA. „Das ist die Regelbauweise für diese Wege. Sie sind sehr sehr gut.“

Die Wegebauer haben zunächst die alte Oberfläche abgetragen. Auf mehrere Schichten Schotter kommt dann ein Oberbau aus Dolomitbrechsand.

Die Wegebauer haben zunächst die alte Oberfläche abgetragen. Auf mehrere Schichten Schotter kommt dann ein Oberbau aus Dolomitbrechsand. © Uwe von Schirp

In wenigen Tagen soll die vom Hafen aus rechte Seite des Kanals bereits fertiggestellt sein. „Dann machen wir das gleiche am linken Ufer“, erklärt Spieker. „Wir wollen das recht schnell über die Bühne kriegen.“ Am 1. Dezember will das Schifffahrtsamt die Arbeiten abschließen.

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Der Weg auf der linken Seite am westlichen Kanalufer ist Teil des DEK-Fernradwanderwegs, der über 350 Kilometer bis nach Norden-Norddeich an die Nordsee führt. Zwischen Petroleumhafen und Schleusenpark Henrichenburg ist auch das östliche Ufer durchgängig befahrbar – quasi ein Rundkurs bei einer Radtour.

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