Johanniter-Klinik am Rombergpark trennt wegen Corona die Bereiche

Coronavirus

Die Johanniter-Klinik am Rombergpark in Dortmund reagiert verstärkt auf das Coronavirus. Zwei Bereiche sind nun strikt voneinander getrennt, um der Ausbreitung der Pandemie entgegenzuwirken.

Brünninghausen

20.03.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Johanniter-Klinik am Rombergpark reagiert auf das Coronavirus.

Die Johanniter-Klinik am Rombergpark reagiert auf das Coronavirus. © Rüdiger Barz (Archiv)

Schulen sind schon lange zu, jetzt werden auch Ansammlungen im öffentlichen Raum verboten. Viele Krankenhäuser und Heime haben aufgrund des Coronavirus Besuche verboten. Die Johanniter-Klinik am Rombergpark verschärft nun ihre Maßnahmen.

„Wir haben beschlossen, ab dem 19. März unsere Tagesklinik vom Bereich für stationäre Patienten zu trennen.“ Mit diesen Worten wird der Kaufmännische Leiter Dirk Laatsch in einer Mail der Johanniter vom Freitag (20.3.) zitiert.

Bislang gibt es keine Corona-Fälle in der Klinik

Es habe bisher keine infizierten Patienten oder begründete Verdachtsfälle gegeben. „Es ist eine präventive Maßnahme“, erklärt er. „Ein möglicherweise infizierter Patient in der Tagesklinik soll keine Patienten des stationären Bereiches anstecken können“. Da die Patienten der Tagesklinik Kontakt nach „draußen“ hätten, sei die Ansteckungsgefahr dort entsprechend höher.

Die Klinik mit ihren 180 Mitarbeitern habe laut Laatsch bereits umfangreich auf Corona reagiert. Es herrsche Besuchsverbot bei stationären Patienten, die Hygiene-Richtlinien seien verschärft worden, Aushänge im Haus liefern Informationen, zudem gibt es Kontrollen im Eingangsbereich der Klinik.

„Der nächste Schritt war nun, die Bereiche für die etwa 80 Patienten der Tagesklinik und für stationäre Patienten zu trennen“, schreiben die Johanniter.

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