Baumwipfelpfad statt Propeller: Ein neues Highlight für die IGA?

Kokerei Hansa

Ein zentraler Punkt für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 wird die Kokerei Hansa sein. Doch eines ihrer geplanten Highlights sprengt die Kosten. Jetzt soll es Ersatz geben.

Huckarde

, 17.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Baumwipfelpfad soll die Attraktionen rund um die Internationale Gartenausstellung 2027 ergänzen.

Ein Baumwipfelpfad soll die Attraktionen rund um die Internationale Gartenausstellung 2027 ergänzen. © dpa / Friso Gentsch

Er sollte ein luftiges Wegekreuz am Rande der Kokerei Hansa werden, ein Highlight der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 in Dortmund: der „Propeller“. Doch mit 10 Millionen Euro ist er nach dem Skywalk auf der Gichtgasleitung der Kokerei der mit Abstand teuerste Posten des Projekts.

Um sich nicht von zu vielen Maßnahmen verabschieden zu müssen, müssen die IGA-Organisatoren auf den Propeller verzichten. Die Bezirksvertretung Huckarde hat eine mögliche Alternative auf den Weg gebracht.

Auf Vorschlag der CDU-Fraktion und mit Zustimmung der anderen Bezirksvertreter soll die Verwaltung die Installation eines Baumwipfelpfades prüfen. Vorbild soll ein solcher Pfad am Ufer des Edersees sein.

Umwelt- und Industrie-Wissen vermitteln

Baumwipfelpfade sind Lehrpfade in Höhe der Baumkronen, angelegt auf Plattformen und Stegen. Mittels Schautafeln und Tastelementen vermitteln sie in der Regel Wissen über die ökologischen Zusammenhänge im Kronenbereich eines Waldes.

„An der Kokerei könnte es aber nicht nur um die ortsansässige Flora und Fauna gehen, sondern auch um die Industriehistorie“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Bernstein. Sollte der Pfad gebaut werden, soll er die IGA überdauern und über den Eingang der Kokerei erreichbar sein.

Ob er eine kostengünstige Alternative zum Propeller ist, wird die Verwaltung nun prüfen.

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