Interkulturelle Ausstellung zu Hochzeiten in Deutschland und Türkei

DORTMUND Den Moden und Kulturen des Hochzeitsfestes in Deutschland und in der Türkei widmet das Museum für Kunst und Kulturgeschichte vom 17. August an eine Ausstellung. Unter dem Motto „Evet ­ Ja, ich will!“ will das MKK eine Entdeckungsreise durch ungewöhnliche Hochzeitsbräuche präsentieren.

24.07.2008, 13:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gezeigt werden bis zum 25. Januar 2009 traditionelle und moderne Hochzeitskleidung beider Kulturen, Kopfschmuck, kostbare Geschenke, erlesene Schmuckstücke und Aussteuergegenstände. Die Ausstellungsstücke stammen aus bedeutenden deutschen und türkischen Museen, wie die Stadt am Donnerstag berichtete.

Themen sind auch der religiöse Kontext der Hochzeit sowie die Rolle der Braut im Wandel der Zeit. Auch Haute Couture ist ausgestellt. Interviews und Medieninstallationen sollen einen authentischen Einblick in die individuellen Hochzeitszeremonien bieten. Präsentiert werden etwa eine Hochzeitstracht mit Brautkrone aus dem Westfälischen oder ein schwarzes Brautkleid aus dem 19. Jahrhundert.

Auch prächtige Samtroben mit aufwändiger Goldstickerei aus der osmanischen Hochzeitstradition oder eine türkische Aussteuertruhe sind zu sehen. Die Ausstellung des MKK wurde in Zusammenarbeit mit den Reiss- Engelhorn-Museen Mannheim konzipiert. Dort soll sie vom 1. März bis zum 7. Juni kommenden Jahres zu sehen sein. Die Schau soll den interkulturellen Dialog zwischen Deutschen und Türken fördern. Schirmherren sind die Außenminister Deutschlands und der Türkei.

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