Simone Rauch und und Klaudia Grenda bekommen als Erzieherinnen an diesem Freitag (12.3.) am Impfzentrum in Brackel ihre erste Corona-Impfung. © Tabea Prünte
Coronaschutz

Impfstart für Lehrer und Erzieher: „Impfung bedeutet einfach mehr Sicherheit“

Erst kürzlich sind Lehrer und Erzieher in der Impfpriorität höher eingestuft worden. In Dortmund haben die Corona-Impfungen dieser Berufsgruppen daher am Freitag (12.3.) begonnen.

In zwei Impfzentren auf Zeit können sich Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher seit dieser Woche auf freiwilliger Basis gegen das Coronavirus impfen lassen. Rund 9000 Impfdosen stehen dafür, laut Angabe der Stadt, bereit.

Drei Wochen lang wird die Impfung an zwei verschiedenen Gesamtschulen in Dortmund – in der Gustav-Heinemann-Gesamtschule und an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule – jeweils freitags und samstags für Lehr- und Kita-Personal angeboten. An diesem Freitag (12.3.) sind die Impfzentren speziell für diese Berufsgruppen zum ersten Mal geöffnet.

„Die Impfung bedeutet für mich einfach mehr Sicherheit.“

Das mobile Impfzentrum an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Brackel befindet sich in der Turnhalle der Schule. Draußen stehen bereits einige Personen in kleinen Grüppchen an, doch stetig können einige Wartende in den Impfbereich aufrücken.

„Für mich hat die Impfung eine sehr große Bedeutung“, sagt eine Erzieherin, die bereits recht weit vorne in der Schlange steht. „Nicht nur für die Arbeit, sondern auch fürs Privatleben. Die Impfung bedeutet für mich einfach mehr Sicherheit.“

Als einen „ersten Schritt in die richtige Richtung“, bezeichnet es eine andere Erzieherin. „Ein Stück Leben bekommen wir so hoffentlich nach und nach zurück“, fügt ihre Kollegin hinzu. Die Kita-Mitarbeiterinnen haben die Impfung gerade hinter sich, insgesamt waren sie inklusive Wartezeit etwa eine halbe Stunde bis höchstens 40 Minuten vor Ort, sagen sie.

„Das ist sehr gut organisiert gewesen. Man muss den Personalausweis vorzeigen und seine Impfunterlagen. Danach bekommt man noch eine ärztliche Einweisung und kann Fragen stellen“, so die Erzieherin. Nachdem sie schließlich noch 15 Minuten zur Beobachtung geblieben sind, durften sie sich nun auf den Weg nach Hause machen. „Bisher fühle ich mich gut“, sagt eine der beiden.

Hoffnung auf Normalität im Alltag

Der Tenor bei den meisten Wartenden ist klar: Die Impfung bedeutet für sie mehr Sicherheit bei der Arbeit mit den Kindern und bringt Hoffnung auf Normalität. So sieht es auch Simone Rauch von der Kita am Ostpark. „Ein bisschen Sorge über mögliche Nebenwirkungen haben, glaube ich, alle. Aber wir hoffen doch viel mehr, dass wir die Pandemie damit bald hinter uns haben.“

Ihre Kollegin Klaudia Grenda schließt sich der Aussage an. „Über kurz oder lang müssen wir doch eh alle geimpft werden, um ein normales Leben zurückzubekommen.“

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1998 im Rheinland geboren und seit ein paar Jahren zum Studieren im Ruhrgebiet Zuhause. Verschiedene Menschen und ihre Geschichten - das möchte ich erleben und darüber berichten.
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Tabea Prünte

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