Mit dem Wilopark auf Phoenix-West sorgte der weltweit führende Pumpenhersteller Wilo SE für eine enorme Unternehmensinvestition in der Stadt. © Schaper
300-Millionen-Campus

Im Video: So sieht der Wilopark von oben aus

26 Fußballfelder groß ist der neue Wilopark. Mit ihrer Firmenerweiterung hat die Wilo Gruppe Maßstäbe gesetzt. Alles für ein Ziel: Man will der digitale Pionier der Pumpenindustrie sein.

Sogar die Bundeskanzlerin schwärmte von dem neugestalteten Firmensitz der Wilo Gruppe. Als der für 300 Millionen Euro geschaffene Wilopark am Donnerstag (4.2.) im Rahmen einer digitalen Veranstaltung offiziell eröffnet wurde, gratulierte auch Angela Merkel dem Dortmunder Familienunternehmen.

Die Kanzlerin hob hervor, dass die Wilo Gruppe mit ihren innvovativen Pumpen und Pumpensystemen in ökonomischer und ökologischer Hinsicht überzeuge und vor kurzem zurecht mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 ausgezeichnet worden sei.

2017 wurde mit dem Bau des Wiloparks, für den sogar die Nortkirchenstraße umgelegt wurden, begonnen. Entstanden ist „ein wirkliches Leuchtturmprojekt“, wie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagte. Der Wilopark sei nicht nur eines der größten industriellen Bauprojekte Nordrhein-Westfalens, sondern wohl ganz Deutschlands.

Im Wilopark wird klimaneutral produziert

Warum die Wilo Gruppe sich eine so durchdigitalisierte Fabrik (Smart Factory) und ein super-modernes Bürogebäude (Pioneer Cube) geschaffen hat, wird verständlich, wenn man weiß, dass Pumpen in der Wasserwirtschaft oder der Gebäudetechnik zehn Prozent der weltweiten Energie verbrauchen. Die meisten davon bezeichnet Wilo-Chef Oliver Hermes als Energiefresser.

Die Innovationen von Wilo schaffen Pumpen, die mit viel weniger Energie auskommen. Apropos: im Wilopark wird bereits klimaneutral produziert.

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Redaktion Dortmund
Nach mehreren Stationen in Redaktionen rund um Dortmund bin ich seit dem 1. Juni 2015 in der Stadtredaktion Dortmund tätig. Als gebürtigem Dortmunder liegt mir die Stadt am Herzen. Hier interessieren mich nicht nur der Fußball, sondern auch die Kultur und die Wirtschaft. Seit dem 1. April 2020 arbeite ich in der Stadtredaktion als Wirtschaftsredakteur. In meiner Freizeit treibe ich gern Sport: Laufen, Mountainbike-Fahren, Tischtennis, Badminton. Außerdem bin ich Jazz-Fan, höre aber gerne auch Rockmusik (Springsteen, Clapton, Santana etc.).
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Peter Wulle

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