Im Reich der Evinger Friedhofs-Katzen

Nordfriedhof

Sie schleichen täglich über Evings Gräber: Blacky, Tessie und Tinka sind die stillen Wächter des Nordfriedhofs. Die drei Katzen sorgen dafür, dass sich keine Ratte vom Hühnerhof nebenan in ihr Revier verirrt. Ein Besuch bei der Patrouille auf Samtpfoten.

EVING

, 15.03.2014, 01:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tinka kam vor zehn Jahren zum Nordfriedhof.

Tinka kam vor zehn Jahren zum Nordfriedhof.

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Die Katzen-Patrouille des Nordfriedhofs

Blacky, Tessie und Tinka sind die stillen Wächter des Nordfriedhofs. Die drei Katzen sorgen dafür, dass sich keine Ratte vom Hühnerhof nebenan in ihr Revier verirrt. Ein Besuch bei der Patrouille auf Samtpfoten.
14.03.2014
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Blacky ist der Boss. Er gibt unter den drei Katern auf dem Nordfriedhof den Ton an.© Foto: Oliver Schaper
Tinka kam vor zehn Jahren zum Nordfriedhof.© Foto: Oliver Schaper
Der Arbeitsplatz der drei Kater: Der Nordfriedhof. Das Gräberfeld ist fest verankert in der Dortmunder Bergbautradition. Trauriges Zeugnis sind die Gemeinschaftsgräber der Grubenunglücke. In Feld 33 erinnert ein Denkmal an die Explosionskatastrophe von 1925 auf der benachbarten Zeche Minister Stein.© Oliver Schaper (RN Dortmund)
Tessie ist der Dritte im Bunde.© Foto: Oliver Schaper
Tessie fühlt sich wie die beiden anderen Kater pudelwohl auf dem Friedhof. Alle sind dem Friedhof irgendwann zugelaufen, haben sich sozusagen als Mäusefänger selbst eingestellt.© Foto: Oliver Schaper
Heute haben sie durch eine eigene Katzenklappe Zugang zu den Wasch- und Umkleideräumen.© Foto: Oliver Schaper
Blacky, vier oder fünf Jahre alt, ist derjenige, der mit seinem Miau und Fauchen den Ton angibt.© Foto: Oliver Schaper
Tinka macht Pause, fühlt sich offensichtlich pudelwohl und ist – wie Tessie – trotz des Namens ein Kater.© Foto: Oliver Schaper
Tessie wohnt seit sieben Jahren auf dem Friedhof.© Foto: Oliver Schaper
Die drei Kater sind eine verschworene Einheit. Weitere Katzen dulden sie nicht.© Foto: Oliver Schaper
Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins, nennt die Katzen "langjährige Betriebsangehörige" - und so werden sie auch behandelt.© Foto: Oliver Schaper
Fütterung ist immer morgens und nachmittags, wenn das zweibeinige Friedhofspersonal Feierabend macht.© Foto: Oliver Schaper
Tinka ist immer auf dem Sprung, falls ihnen eine Maus über den Weg läuft oder sich eine Ratte vom Hühnerhof nebenan in ihr Revier verirrt.© Foto: Oliver Schaper
Der Katzen-Patrouille gefällt es offensichtlich ganz gut auf dem Friedhof.© Foto: Oliver Schaper
Für die freundliche Behandlung bedanken sie sich ab und an mit einer Maus, die sie dem Friedhofspersonal morgens in den Vorraum legen, bevor sie sich ein Plätzchen an der warmen Heizung suchen.© Foto: Oliver Schaper
Für die Futterkosten kommt der Dortmunder Tierschutzverein auf.© Foto: Oliver Schaper
Die Katzen seien wichtig für alle Friedhöfe, betont Erika Scheffer.© Foto: Oliver Schaper
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Tinka kam vor zehn Jahren zum Nordfriedhof, Tessie vor sieben Jahren. Trotz ihres „Mädchennamens“ sind beide kastrierte Kater. Das hatte sich erst bei einer späteren Untersuchung herausgestellt. Blacky, vier oder fünf Jahre alt, ist ebenfalls ein Kater – und derjenige, der mit seinem Miau und Fauchen den Ton angibt. Tinka, obwohl am längsten dabei, ist sehr zurückhaltend. Sie braucht immer eine offene Tür als Fluchtweg.

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Die Katzen-Patrouille des Nordfriedhofs

Blacky, Tessie und Tinka sind die stillen Wächter des Nordfriedhofs. Die drei Katzen sorgen dafür, dass sich keine Ratte vom Hühnerhof nebenan in ihr Revier verirrt. Ein Besuch bei der Patrouille auf Samtpfoten.
14.03.2014
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Blacky ist der Boss. Er gibt unter den drei Katern auf dem Nordfriedhof den Ton an.© Foto: Oliver Schaper
Tinka kam vor zehn Jahren zum Nordfriedhof.© Foto: Oliver Schaper
Der Arbeitsplatz der drei Kater: Der Nordfriedhof. Das Gräberfeld ist fest verankert in der Dortmunder Bergbautradition. Trauriges Zeugnis sind die Gemeinschaftsgräber der Grubenunglücke. In Feld 33 erinnert ein Denkmal an die Explosionskatastrophe von 1925 auf der benachbarten Zeche Minister Stein.© Oliver Schaper (RN Dortmund)
Tessie ist der Dritte im Bunde.© Foto: Oliver Schaper
Tessie fühlt sich wie die beiden anderen Kater pudelwohl auf dem Friedhof. Alle sind dem Friedhof irgendwann zugelaufen, haben sich sozusagen als Mäusefänger selbst eingestellt.© Foto: Oliver Schaper
Heute haben sie durch eine eigene Katzenklappe Zugang zu den Wasch- und Umkleideräumen.© Foto: Oliver Schaper
Blacky, vier oder fünf Jahre alt, ist derjenige, der mit seinem Miau und Fauchen den Ton angibt.© Foto: Oliver Schaper
Tinka macht Pause, fühlt sich offensichtlich pudelwohl und ist – wie Tessie – trotz des Namens ein Kater.© Foto: Oliver Schaper
Tessie wohnt seit sieben Jahren auf dem Friedhof.© Foto: Oliver Schaper
Die drei Kater sind eine verschworene Einheit. Weitere Katzen dulden sie nicht.© Foto: Oliver Schaper
Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins, nennt die Katzen "langjährige Betriebsangehörige" - und so werden sie auch behandelt.© Foto: Oliver Schaper
Fütterung ist immer morgens und nachmittags, wenn das zweibeinige Friedhofspersonal Feierabend macht.© Foto: Oliver Schaper
Tinka ist immer auf dem Sprung, falls ihnen eine Maus über den Weg läuft oder sich eine Ratte vom Hühnerhof nebenan in ihr Revier verirrt.© Foto: Oliver Schaper
Der Katzen-Patrouille gefällt es offensichtlich ganz gut auf dem Friedhof.© Foto: Oliver Schaper
Für die freundliche Behandlung bedanken sie sich ab und an mit einer Maus, die sie dem Friedhofspersonal morgens in den Vorraum legen, bevor sie sich ein Plätzchen an der warmen Heizung suchen.© Foto: Oliver Schaper
Für die Futterkosten kommt der Dortmunder Tierschutzverein auf.© Foto: Oliver Schaper
Die Katzen seien wichtig für alle Friedhöfe, betont Erika Scheffer.© Foto: Oliver Schaper
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Fütterung ist immer morgens und nachmittags, wenn das zweibeinige Friedhofspersonal Feierabend macht. Für die Futterkosten kommt der Dortmunder Tierschutzverein auf. Ebenso für die Tierarztkosten, was bei den kerngesunden Tieren bisher kaum nötig war. Blacky hatte zuletzt eine Rachenentzündung. Wenn Friedhofsmitarbeiter krank oder im Urlaub sind, übernehmen Ehrenamtliche des Tierschutzvereins auch die Fütterung.

Die drei Kater sind eine verschworene Einheit. Weitere Katzen dulden sie nicht. Goldie, früher die Vierte im Bunde, haben sie schon weggemobbt, sie immer wieder verprügelt. Sie wurde vom Tierschutzverein mithilfe der Ruhr-Nachrichten-Tierseite in gute Hände vermittelt. Die Katzen seien wichtig für alle Friedhöfe, betont Erika Scheffer. Aber für mehr als die dort vorhandenen Katzen sei kein Platz. „Da dürfen keine weiteren mehr hin.“

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