Im Heinrich-Heine-Gymnasium hat die 3D-Druck-Zukunft schon begonnen

3D-Drucker im HHG

Im Heinrich-Heine-Gymnasium in Nette hat die Zukunft schon begonnen. Im Tec LAB, dem technologischen Experimentierraum, wird mit 3D-Druckern experimentiert. Das hat Folgen für die Politik.

Nette

, 13.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Im Heinrich-Heine-Gymnasium hat die 3D-Druck-Zukunft schon begonnen

Lukas Borgmann und Dennis Menzel (r.) arbeiten im Unterricht mit den Schülern mit dem 3D-Drucker. Weil einer nicht ausreicht, hofft die Schule auf einen Zuschuss der Bezirksvertretung für den Ankauf eines zweiten und leistungsstärkeren Druckers. © Irene Steiner

Denn zusätzlich zu dem 3D-Drucker, der schon in Arbeit ist, hat die Schule in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Mengede beantragt, 3600 Euro für den Ankauf eines weiteren Druckers zu bewilligen. Der Schulleiter Detlef von Elsenau begründete in seinem Schreiben die Bitte mit dem großen Nachfrage nach dieser Technologie. Doch die bezieht sich nicht nur auf die Einbindung des Gerätes in den praktischen Unterricht, bei dem das neue Gerät einen Engpass beseitigen soll.

Fortbildung für Lehrer

Aber in erster Linie, so der Schulleiter in dem Antrag, soll das neue Gerät „insbesondere der Fortbildung von Lehrkräften“ dienen. Und da trafen sie bei den Lokalpolitikern einen empfindlichen Nerv: „Das dürfen wir nicht. Lehrerfortbildung ist Sache der Stadt und des Landes, da haben wir nichts mit zu tun“, sagte Isabella Knappmann von Bündnis 90/Die Grünen und bekam Zustimmung von allen Seiten. Denn schon öfter hatten die Vorortpolitiker moniert, dass die Bezirksvertretung Ausstattungen oder auch Fortbildungen finanzieren soll, die sie in der Verantwortung des Schulamtes, des Landes oder des Bundes sehen. Und für die sie aus diesem Grunde keine ihrer knappen Finanzmittel ausgeben wollen. Daher gaben die Bezirksvertreter den Antrag an die Schule zurück und baten darum, den Antrag noch einmal zu überdenken.

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