Einsatz gegen Raser, Poser und Tuner

Illegales Auto-Rennen endet in Polizei-Kontrolle auf dem Dortmunder Wall

Wieder kontrollierte die Polizei in der Nacht zu Samstag (20.2.) die Auto-Szene auf dem Dortmunder Wallring. Rund 500 Personen wurden überprüft.
Freitagnacht auf dem Dortmunder Wall nach Einführung des Tempo-Limits. Auf der Straße ist viel los, die Polizei ist sehr präsent. © Oliver Schaper

Die Polizei hat auch in der Nacht zu Samstag (20. Februar) wieder die Raser-, Poser- und Tuner-Szene auf dem Dortmunder Wall kontrolliert. Insgesamt wurden bei dem Einsatz 498 Personen und 206 Fahrzeuge überprüft.

Davon seien 76 Personen augenscheinlich der Szene zuzuordnen gewesen, wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt. Sie bekamen Platzverweise.

Keine Beschwerden von Anwohnern

Außerdem wurden 24 Verwarngelder von der Polizei verhängt und 18 Anzeigen angefertigt. Darüber hinaus beschlagnahmte die Polizei vier Fahrzeuge und zwei Führerscheine. Unter anderem seien hierfür eine erloschene Betriebserlaubnis und die Teilnahme an einem illegalen Rennen Gründe gewesen.

Zwei junge Männer sollen sich auf der A44 bei Geseke auf dem Weg nach Dortmund ein solches Rennen geliefert haben. Die beiden Männer, ein 23-jähriger Mercedes-Fahrer und ein 27-Jähriger in einem BMW, seien dann auf dem Dortmunder Wallring in eine Kontrollstelle der Polizei gefahren. Die Polizei stellte ihre Fahrzeuge, Mobiltelefone und Führerscheine sicher.

In der Nacht zu Samstag habe es keine Ruhestörungen gegeben, die der Polizei von Anwohner am Wall gemeldet wurden. Das sei „ein Ergebnis, an dem die Polizei anknüpft und dauerhaft arbeiten wird“, heißt es in der Pressemitteilung.

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