Geld für die IGA 2027: Erste Millionen-Förderung fließt nach Dortmund

Projekt „Emscher Nordwärts“

Auf reichlich Fördermittel hofft die Stadt, um die Kosten für die IGA 2027 und das Projekt „Emscher Nordwärts“ finanzieren zu können. Jetzt hat das Land die erste Finanzspritze bewilligt.

Dortmund

, 17.11.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwischen Deusenberg (oben) und Kokerei Hansa entsteht das Projekt „Emscher Nordwärts“ zur IGA 2027. Jetzt gibt es dafür Geld vom Land.

Zwischen Deusenberg (oben) und Kokerei Hansa entsteht das Projekt „Emscher Nordwärts“ zur IGA 2027. Jetzt gibt es dafür Geld vom Land. © Hans Blossey

Große Hoffnungen setzt man in Dortmund in die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027. Ein 35 Hektar großes Areal rund um die Kokerei Hansa und der Emscherlauf bis zum früheren HSP-Gelände sollen unter dem Titel „Emscher Nordwärts“ zum „Zukunftsgarten“ und damit zu einem der drei zentralen Projekte der IGA 2027 im Ruhrgebiet werden.

Kosten von 51 Millionen Euro sind für das Projekt „Emscher Nordwärts“ beziffert. Die Erwartung ist, dass die Stadt selbst nur 18 Millionen Euro dazu beitragen muss und der Großteil über Fördermitteln finanziert werden kann.

Jetzt lesen

Die erste Rate dafür ist nun bewilligt. Regierungspräsident Hans Josef Vogel übergab einen Förderbescheid über 8,3 Millionen Euro für die IGA in Dortmund an Vertreter der Stadt und der IGA-Gesellschaft.

„Hier in Dortmund entsteht nicht nur ein Spitzenprojekt der IGA 2027, hier wird auch eine beispielhafte Stadtentwicklung angeschoben, die über das Jahr 2027 hinaus neue zukunftsorientierte Lebensqualität für ganz Dortmund schafft, indem sie die Potenziale des Dortmunder Nordens hebt“, erklärte Vogel.

Regierungspräsident Hans Josef Vogel (2.v.r.) übergab den Förderbescheid an (v.l.) Planungsdezernent Ludger Wilde, Susanne Linnebach vom Amt für Stadterneuerung, Oberbürgermeister Thomas Westphal und Dr. Martina Oldengott von der IGA-Gesellschaft.

Regierungspräsident Hans Josef Vogel (2.v.r.) übergab den Förderbescheid an (v.l.) Planungsdezernent Ludger Wilde, Susanne Linnebach vom Amt für Stadterneuerung, Oberbürgermeister Thomas Westphal und Dr. Martina Oldengott von der IGA-Gesellschaft. © Bezirksregierung Arnsberg

Zentrale Projekte des jetzt bewilligten Förderantrags sind die Gestaltung des Kokerei-Parks, Planung und Bau der Brücke „Haldensprung“ als Verbindung vom Deusenberg nach Westen bis nach Huckarde und die Weiterentwicklung des Bahnbetriebswerks Mooskamp.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt