Gewerkschaft

IG Metall ruft zu Dortmunds erster Autokino-Demo auf

Mitglieder der IG Metall sind am Dienstag (2.3.) zu Warnstreiks aufgerufen, um in Tarifverhandlungen Druck auszuüben. Wegen der Corona-Pandemie findet die Kundgebung als Autokino statt.
Im vergangenen Jahr hatte die SPD bereits das Autokino-Format für ihren Parteitag gewählt. Die IG Metall hat die Idee nun aufgegriffen. © Oliver Schaper (Archiv)

Die Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie sind mittlerweile in der vierten Runde, doch es ist noch keine Einigung in Sicht. Mit Warnstreiks wollen die Beschäftigten nun Druck auf die Arbeitgeber ausüben, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Die IG Metall hat auch für Dortmund einen Warnstreik angekündigt. Auf dem Parkplatz der Westfalenhallen soll am Dienstag (2.3.) um 7.30 Uhr eine Kundgebung stattfinden – und zwar als Autokino, um trotz Coronavirus die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten.

Es ist das erste Mal, dass in Dortmund eine Kundgebung als Autokino stattfindet.

Erst Livestream, dann Autokino

„Auch in der vierten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber keine konkreten und verbindlichen Vorschläge zu den Themen Beschäftigungssicherung, Zukunftstarifverträge und Entgelt gemacht“, kritisiert Knut Giesler, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall in Nordrhein-Westfalen.

Giesler wird vor Ort an der Kundgebung teilnehmen und aus den aktuellen Verhandlungen berichten. Aufgebaut wird das Autokino auf dem Parkplatz A7 der Westfalenhallen, Strobelallee 50, gegenüber dem Signal Iduna Park.

Bereits am Montag startet die IG Metall um 17 Uhr mit einem Livestream die bundesweite Aktion, bis am Dienstag um 0 Uhr dann die Warnstreiks beginnen.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.