Husener Fachwerkhaus: Von Lünenbürger über Sacré Coeur zu Vorwerk - mit Fotos

dzSacré Coeur

Rund 150 Jahre Geschichte hat das Fachwerkhaus an der Husener Straße 54 auf dem Buckel. Die Stationen sind jetzt in einer Fotopräsentation bei der Volksbank zu sehen.

Husen

, 19.12.2019, 07:23 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei der Volksbank in Husen ist derzeit eine Präsentation zu sehen, die aus 80 Folien besteht und die Entwicklung des benachbarten ehemaligen Sacré Coeur präsentiert. Der Hobbyhistoriker Peter Kocbeck (74) hat sie zusammengestellt. Wie berichtet, ist aus der ehemaligen Kult-Disco an der Husener Straße 54 nach und nach ein gründlich renoviertes Haus geworden, in dem vor wenigen Wochen die Bäckerei Vorwerk eine Filiale eröffnet hat.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Präsentation zum Sacré Coeur in der Volksbank

Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck.
18.12.2019
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Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck
Ansichten des Hauses Husener Straße 54 von seinen Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute zeigen die Fotos von Peter Kocbeck© Peter Kocbeck

Fotos sollten zunächst in der Bäckerei hängen

Ursprünglich sei es der Plan gewesen, 30 großformatige Fotos in den Räumen der Bäckerei aufzuhängen, so Kocbeck, aber dazu sei es noch nicht gekommen. Die Volksbank-Präsentation, die bis in den Januar hinein sowohl in der Filiale, als auch im Schaufenster auf zwei großen Bildschirmen in Dauerschleife läuft, bietet dafür einen guten Ersatz.

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„Mich interessieren einfach alte Gebäude“, sagt Kocbeck, der seit 1977 in Kurl lebt. Und obwohl er selbst nur einmal ganz kurz im legendären Sacré Coeur gewesen sei, sei dieses Gebäude natürlich das wohl interessanteste im Raum Husen-Kurl. Es stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts, als Heinrich Lünebürger das Grundstück kaufte und später die Gaststätte Lünenbürger an dieser Stelle eröffnete, die der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Gegend werden sollte. Varieté- und Kabarettvorstellungen fanden dort genauso statt wie Lichtspielvorführungen.

Husener Fachwerkhaus: Von Lünenbürger über Sacré Coeur zu Vorwerk - mit Fotos

So sieht das Haus Husener Straße 54 heute aus. Vor wenigen Wochen hat dort eine Filiale der Bäckerei Vorwerk eröffnet. © Andreas Schröter

Hinter der Gaststätte hatte die Zeche Kurl ein Ledigenheim (im Volksmund auch Bullenkloster genannt) für ihre Junggesellen eingerichtet, das erst in den 1950er-Jahren abgerissen wurde.

Nach der Schließung von Sacré Coeur und Paint House im Jahr 2011 gammelte das denkmalgeschützte Haus einige Jahre vor sich hin, bevor sich der Immobilienbesitzer Alexander König seiner annahm und für viel Geld sanierte.

Er selbst sei begeistert davon, wie schön das Haus heute aussehe, sagt auch Volksbank-Filialleiter Thomas Rauer, und genau das höre er auch von seinen Kunden. Allein das sei für ihn schon Grund genug, Kocbecks Präsentation in seiner Filiale zu zeigen.

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Peter Kocbeck, der ehrenamtlich auch Führungen im Hoesch-Museum anbietet, dürfte Husenern kein Unbekannter sein. Vor zehn Jahren waren beim „Projekt Husener Straße“ über ganz Husen verteilt 300 Fotos zu sehen, die auf Gegenwart und Geschichte des Ortes eingingen, also zum Beispiel auch historische Fotos von der Zeche Kurl zeigten.

Kocbeck hat auch eine Broschüre in kleiner Auflage (50 Exemplare) zur Geschichte des Sacré Coeur erstellt, die für 5 Euro in der Volksbank, im Husener Grill und in der Bäckerei Vorwerk zu haben ist.

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