Hunderte zu Demo in Dortmunds City am Samstag erwartet

Demonstration

Eine größere Demo hat sich in der Dortmunder City angekündigt: Am ersten März-Samstag wollen Hunderte an der Reinoldikirche ein Zeichen setzen – gefordert ist ein „Aufschrei, Empörung und Wut“.

Dortmund

, 05.03.2021, 21:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rund um die Reinoldikirche könnten sich am Samstag (6.3.) einige Menschen versammeln. Am Nachmittag hat sich eine Demonstration angekündigt. Laut Polizei beläuft sich die angemeldete Teilnehmerzahl auf 500.

Anlass ist der internationale Weltfrauentag, der eigentlich offiziell am 8. März (Montag) stattfindet. Das Organisations-Team will unter anderem gegen Geschlechterungerechtigkeit ein Zeichen setzen.

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Das Feministische Kollektiv Dortmund ruft zur Demonstration zum „feministischen Kampftag“ ab 14 Uhr an der Reinoldikirche auf, die mit den entsprechenden Corona-Auflagen stattfinden soll.

Noch im vergangenen Jahr - zu einem Zeitpunkt, an dem die Corona-Pandemie in Dortmund gerade erst im Aufkommen war - gab es am 8. März im Rathaus eine Feier mit mehr als 500 Teilnehmerinnen. Am Nachmittag zog schließlich eine Demonstration mit rund 500 Personen vom Friedensplatz bis zum Nordmarkt, um ein Zeichen gegen Sexismus und Gewalt gegen Frauen zu setzen.

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„Aufschrei, Empörung und Wut“ in der Gesellschaft gefordert

„Wir möchten betonen, dass wir mit diesem Gesellschaftssystem nicht einverstanden sind“, heißt es jetzt in der Ankündigung ein Jahr später.

Man fordere „einen gesellschaftlichen Aufschrei, Empörung und Wut, über herrschende Geschlechterungerechtigkeit“, heißt es.

Genauere Forderungen sind laut Ankündigung unter anderem eine Entprivatisierung des Gesundheitssystems, die Abschaffung des „Gender Pay Gap“ (ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern), der Ausbau von Frauenunterkünften, Entwicklung von geschlechtersensiblen Angeboten für geflüchtete Personen oder auch ein geschlechtsspezifischer Blick auf Wohnungslosigkeit.

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