Hund und "Hummel" spüren Verdächtigen nach Fahrerflucht im Maisfeld auf

Polizei-Fahndung

Nach einem Autounfall auf der B236 flüchten zwei Männer am Samstagabend in ein Maisfeld. Doch die Flucht dauert nicht lange: Ein Hund und eine "Hummel" werden den Verdächtigen zum Verhängnis.

Dortmund

01.07.2019, 12:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hund und "Hummel" spüren Verdächtigen nach Fahrerflucht im Maisfeld auf

Die Verdächtigen waren in ein Maisfeld geflüchtet. © dpa (Symbolbild)

Einen Unfall im Autobahnkreuz Dortmund-Nordost meldeten Zeugen am Samstagabend der Polizei. Ihren Angaben zufolge soll ein BMW-Fahrer gegen 20 Uhr im Bereich der Tangente von der B236 auf die A2 in Fahrtrichtung Hannover die Kontrolle verloren haben.

Das Auto prallte links gegen die Schutzplanke und schleuderte dann zurück gegen die rechte Planke. Nach dem Unfall sollen zwei Männer ausgestiegen sein, heißt es in einer Polizeimitteilung. Sie sollen Gegenstände aus dem Kofferraum genommen und die Kennzeichen abgeschraubt haben, um dann zu flüchten. Ein dritter Insasse blieb verletzt zurück.

Ein Verdächtiger läuft Polizei direkt in die Arme

Er wurde von den alarmierten Rettungskräften medizinisch versorgt und von der Polizei vernommen, während parallel nach den beiden Flüchtigen gefahndet wurde. Einer von ihnen lief einer Polizistin quasi direkt in die Arme. Sie suchte mit Hündin Temba im Bereich der Kümper Heide nach den Männern, als der Verdächtige plötzlich aus einem Maisfeld kam. Was er im Feld machte, konnte er nicht glaubwürdig erklären. Zudem habe er frische Verletzungen gehabt.

Der Polizeihubschrauber "Hummel" entdeckte kurz darauf einen weiteren Mann, der im Maisfeld lag. Die Besatzung lotste die Polizistin und Hündin Temba zu ihm. Die beiden 22 und 28 Jahre alten Männer wurden festgenommen. In einem Rucksack fanden Polizisten Bargeld in dealertypischer Stückelung und einen Crusher, mit dem Marihuana zerkleinert wird. Beides stellten sie sicher.

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