Hund bei Unfall getötet: Dortmunder SUV-Fahrer soll einfach weitergefahren sein

Fahrerflucht

Nach einem tödlichen Unfall mit einem Hund in der Nachbarstadt Bochum sucht die Polizei Zeugen. Erste Spuren führen nach Dortmund.

Dortmund, Bochum

29.01.2020, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war nur ein kurzer Moment, in dem eine Bochumerin die Kontrolle über ihren Hund verloren hat: Am Samstagabend (25.1) gegen 19.30 Uhr ließ sie den Vierbeiner in der Maischützenstraße in der Nachbarstadt Bochum von der Leine - eine Entscheidung mit fatalen Folgen, wie die Bochumer Polizei nun berichtet:

Der Hund lief seiner Besitzerin demnach davon und versuchte, in Höhe der Hausnummer 80 über die Straße zu rennen. Dabei prallte er mit einem schwarzen Mercedes der M-Klasse zusammen und verletzte sich tödlich.

Autofahrer lässt Hund zurück

Der Fahrer hielt allerdings nicht an, um sich um den angefahrenen Hund zu kümmern, so die Polizei. Es gibt Hinweise darauf, dass es sich um ein Auto mit Dortmunder Kennzeichen handelt.

Das behaupte zumindest ein Zeuge. Kurz nach dem Vorfall sprach er die Hundehalterin an, weil er den Vorfall laut eigener Aussage gesehen hatte. Danach verließ er jedoch den Unfallort, ohne Angaben dazu zu machen, wie ihn die Hundehalterin erreichen könne.

Polizei sucht Zeugen

Die Verkehrsabteilung der Polizei Bochum bittet nun unter der Telefonnummer 0234/9095205 um Zeugenhinweise, mit denen der Fahrer des schwarzen Mercedes identifiziert werden kann.

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