Huckarder Hobbykoch zieht im Fernsehen jetzt in die Küchenschlacht

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Mit 18 Jahren ist der Huckarder David Jäger einer der jüngsten Teilnehmer bei der Kochshow Küchenschlacht im ZDF. Seine Chancen stehen gut, sagt er, denn er hatte die besten Lehrerinnen.

von Joel Kunz

Huckarde

, 25.06.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das lebenslange Training hat sich ausgezahlt: der Dortmunder Student David Jäger ist für die Kochsendung Küchenschlacht nach Hamburg gefahren. Dort hat er unter den Augen von deutschen Starköchen sein Können bewiesen - und musste sich gegen Mitstreiter behaupten.

„Ich koche schon fast 18 Jahre lang“

Das Kochen ist für David eine Leidenschaft - schon seit Kindheitstagen. „Eigentlich koche ich schon fast 18 Jahre lang“, sagt er. „Von klein auf habe ich neben dem Herd gesessen, zugeschaut und mitgeholfen.“

Nach der Schule war David oft bei seiner Oma zu Besuch. Und die ist leidenschaftliche Küchenschlacht-Zuschauerin. Und so kam auch irgendwann die Idee, sich einfach einmal selber zu bewerben. „Oma, weißt du was, wenn ich mein Abi habe, bewerbe ich mich auch bei der Küchenschlacht“, habe er damals zu ihr gesagt. „Das machst du ja eh nicht“, meinte sie.

„Aber wenn das jemand zu mir sagt, mache ich es erst recht“, so der Jungkoch. David schickte also eine Bewerbung an das ZDF und schon nach einem Monat hat er eine positive Antwort bekommen.

„Ich habe mich sehr gefreut und war auch erstaunt. Vor allem, als ich erfahren habe, dass teilweise bis zu 16 Millionen Leute die Sendung ansehen. Da war es für mich umso mehr eine Ehre“, sagt David.

Klassisch mit jungen Einflüssen gepaart

Von seinen Kochkünsten ist er überzeugt, denn er habe immer die besten Lehrerinnen gehabt, sagt er. Seine Omas und seine Mutter hätten ihm viel beigebracht. „Das waren ganz unterschiedliche Kochstile, die habe ich jetzt zusammen gemixt und füge da jetzt noch meine eigenen Kreationen hinzu. Auch das Internet spielt eine große Rolle, so habe ich jetzt meinen eigenen Kochstil entwickelt: klassisch mit jungen Einflüssen gepaart.“

Kochen unter Zeitdruck

Rezepte zusammenstellen, aussuchen und sehr viele Kochproben: Damit hat David die Wochen vor dem großen Tag verbracht. Vor allem auch die Kocharbeit innerhalb einer festen Zeitspanne habe er trainiert, denn das kennen nur die wenigsten von zu Hause. Und bei der Küchenschlacht hat man gerade einmal 30 Minuten Zeit, um das Gericht auf den Tisch zu bringen. Und muss sich mit anderen Kandidaten messen und mit seinem Gericht einen Sternekoch-Juroren überzeugen, um eine Runde weiter zu kommen.

Als es dann im Kochstudio in Hamburg los ging, galt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. „Eigentlich bin ich ein total gelassener Mensch“, sagt David.

Wie es gelaufen ist, kann David natürlich noch nicht verraten. Vom 29. Juni im besten Fall bis zum Finale am 3. Juli wird täglich von 14.15 bis 15 Uhr im ZDF zu sehen sein, ob und wie David sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen und die Jury beeindrucken kann.

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