Horror-Ausfahrt A 40: OB Sierau reagiert und verrät Baustart für die versprochene Ampel

dzVerkehr in Dortmund

Das erhoffte Weihnachtsgeschenk bleibt aus: Die versprochene Ampel-Anlage an der gefährlichen A40-Ausfahrt wird Ende Dezember definitiv nicht stehen. Der Zeitplan überrascht.

Lütgendortmund

, 04.12.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit der Entschärfung einer der gefährlichsten Kreuzungen in Dortmund wird es noch eine Weile dauern. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich an der stark frequentierten A40-Ausfahrt/Werner Hellweg/Wihelmshöh beinahe täglich Unfälle ereignen und haarsträubende Szenen abspielen.

Deshalb wünschen sich Anwohner und Autofahrer nichts sehnlicher als eine Ampelanlage – nachdem der Favorit „Kreisverkehr“ aus Platzgründen nicht in Frage kommt. Wie die städtische Pressestelle am Dienstag (3. 12.) mitteilte, könne man das Versprechen von Oberbürgermeister Sierau, den Ampelbau vorzuziehen, nicht halten. Eigentlich sollte die Ampel Ende 2019 stehen.

Jetzt lesen

„Trotz der Bemühungen der Tiefbauverwaltung war es leider nicht möglich, den Bau der Signalanlage Abfahrt A40/Wilhelmshöh so zu beschleunigen, dass ein Baustart in 2019 möglich geworden wäre. Hier sind viele Koordinationsgespräche mit dem Land vonnöten“, erklärte Stadtsprecher Christian Schön.

Zeit- und personalintensive Vorbereitungen seien für die komplexe Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau erforderlich gewesen, die erst Ende September in eine unterschriebene Vereinbarung gemündet seien. „Erst damit war der Bau- und Kostenrahmen absehbar“, so Schön.

Zurzeit werde der Baubeschluss vorbereitet. Vorgesehen sei, die Beschlussvorlage für die Sitzung der Bezirksvertretung Lütgendortmund am 10. Dezember vorzubereiten. „Die anschließende Beteiligung der notwendigen Fachausschüsse des Rates ist im Februar 2020 geplant. Dem schließen sich dann Ausschreibung und Beauftragung an, so dass unsererseits ein Baubeginn im August 2020 angestrebt ist“, so Schön.

Lesen Sie jetzt