Hombrucher SPD sucht dringend Bewerber für den 18. Ewald-Sprave-Preis

SPD Hombruch

Die Hombrucher SPD verleiht in diesem Jahr zum 18. Mal den Ewald-Sprave-Preis. Doch es gibt Probleme, potenzielle Preisträger zu finden. Bisher sind nur drei Bewerbungen eingegangen.

von Anika Hinz

Hombruch

, 10.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Hombrucher SPD sucht dringend Bewerber für den 18. Ewald-Sprave-Preis

Die Preisträger werden in einer kleinen Zeremonie geehrt. © Christian Ißelhorst

Gegen Hass und Gewalt – für Toleranz, soziales Engagement und Menschenwürde - so lautet das Motto des Ewald-Sprave-Preises. Seit 2002 wird er an Dortmunder verliehen. Bewerben können sich Einzelpersonen und Institutionen, die in den genannten Bereichen aktiv sind. Das Preisgeld beträgt 500 Euro.

„Es muss sich schon um eine aussagekräftige Bewerbung handeln, aus der zu entnehmen ist, was die jeweilige Person geleistet hat", erklärt der Dortmunder SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Schilff. Er ist gemeinsam mit der Jury dafür verantwortlich, wer am Ende den Preis bekommt. „Wir versuchen, einstimmig zu entscheiden, aber das ist nicht immer möglich", sagt er.

Erst drei Bewerbungen auf dem Tisch

Bis zum 15. April (Montag) nimmt die SPD Hombruch noch Bewerbungen entgegen. Einen Tag später trifft sich die Jury und entscheidet, wer den Preis bekommt. Normalerweise fällt die Entscheidung binnen 30 Minuten. „Besteht Uneinigkeit und wir müssen länger diskutieren, kann es auch schon mal eine Stunde dauern", erklärt Schilff.

Mit der bisherigen Auswahl dürfte die Jury nicht in Entscheidungsnot kommen. Denn bislang sind nur drei Bewerbungen eingegangen. „Das ist ein bisschen wenig. Ich würde mich freuen, wenn mehr Vorschläge kämen", gibt Schilff zu. Bewerbungen nimmt er per E-Mail unter norbert.schilff@t-online.de entgegen.

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