Dorstfeld, Huckarde und Lütgendortmund bekommen 2021 je zwei Hofflohmärkte

Hofflohmärkte Dortmund

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie alle Dortmunder Hofflohmärkte ausfallen mussten, stehen nun alle Termine für 2021 fest. Anmelden kann man sich ab sofort – und Regeln gibt es auch schon.

Huckarde, Lütgendortmund, Dorstfeld

, 16.10.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Aufgrund der Corona-Pandemie mussten in diesem Jahr alle Hofflohmärkte ausfallen. Im kommenden Jahr gibt es dafür vielerorts zwei Termine.

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten in diesem Jahr alle Hofflohmärkte ausfallen. Im kommenden Jahr gibt es dafür vielerorts zwei Termine. © (A) Stephan Schütze

Wer sich bereits für die Dortmunder Hofflohmärkte 2020 angemeldet hatte, muss nicht traurig sein. Alle Teilnehmer können nach der Corona-Pandemie-Absage kostenlos auf das kommende Jahr umbuchen. Dann gibt es sogar mehr Termine als normalerweise.

Bislang hatte jeder Stadtbezirk oder Ortsteil einen Termin pro Jahr. 2021 wird es insgesamt 34 Hofflohmärkte geben, wobei es für 16 Stadtbezirke oder Ortsteile jeweils zwei Märkte gibt.

Die Hofflohmärkte in Dorstfeld (26.6. und 21.8.), Huckarde (5.6. und 4.9.) und Lütgendortmund (5.6. und 4.9.) finden im kommenden Jahr je zwei Mal statt. Und bereits jetzt stehen die ersten Corona-Regeln fest.

Das ist beim Trödeln zu beachten

Sie gehören zum erweiterten Hofflohmärkte-Orga-Konzept, das Hofflohmarkt-Initiator René Götz Ende September angekündigt hatte. Besucher müssen nun folgende Punkte beachten:

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern
  • Mund-Nasenschutz-Pflicht für alle im Hof oder Garten
  • den Anweisungen der Ordnungspersonen und Verkäufer muss Folge geleistet werden – wer sich nicht an die Regeln hält, wird des Hofes oder des Gartens verwiesen
  • die regelmäßige Nutzung von Desinfektionsmittel wird empfohlen
  • Geduld ist gefragt, wenn es vor Höfen oder Gärten zu Warteschlangen kommt
  • Wühltische sollten gemieden und der Produktkontakt reduziert werden
  • die Bezahlung sollte kontaktlos via Geld-Schale ablaufen

Zudem wird auf der Homepage der Hofflohmärkte auch die Corona-Warn-App für den Trödel-Besuch empfohlen. Für Verkäufer sowie teilnehmende Hof- oder Gartengemeinschaften gibt es ebenfalls klare Vorgaben.

Pro Hof oder Garten muss es zwei Ordnungs-Aufsichtspersonen geben, die Einhaltung des Mindestabstandes und der Mund-Nasenschutz-Pflicht sollte sichtbar kommuniziert werden, beispielsweise über selbstgeschriebene Plakate. Zur Erleichterung sollten die Stände Höfe und Gärten entsprechend aufgebaut sein, Bodenmarkierungen können helfen.

Desinfektionsmittel für Besucher sollte zur Verfügung stehen. Eine lockere Warenpräsentation und das Vermeiden von Wühltischen sollen für weniger Handkontakt sorgen.

Mindestteilnehmerzahl nötig

Zudem gebe es pro Termin eine Höchstzahl an teilnehmenden Höfen, um den Überblick zu bewahren. Im Kreuzviertel beispielsweise ist der erste Termin (8.5.) bereits jetzt ausgebucht. Anmeldungen für alle anderen Termine sind ab sofort auf der Homepage der Hofflohmärkte möglich (www.hofflohmaerkte.de/dortmund). Nachmeldungen kann es aufgrund der Pandemie nicht geben.

„Wir benötigen bis zum 31. Oktober zur sicheren Planung für 2021 pro Termin eine angemeldete Mindestteilnehmer-Anzahl“, heißt es auf der Homepage. Sollte es die nicht geben, könnten Termine zurückgezogen werden.

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