„Heißer Hoeschianer“ hat ausgedient – Gartenstadt-Radweg soll doch anderen Namen erhalten

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Eigentlich war schon beschlossen, dass der zukünftige Gartenstadt-Radweg „Heißer Hoeschianer“ heißen soll. Nach massiver Kritik am Namen wird jetzt doch wieder alles anders.

Hörde, Gartenstadt

, 11.09.2019, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Erst war alles gut, dann alles schlecht und jetzt wird alles anders. So lässt sich das Hin und Her zusammenfassen, das die Namensfindung des geplanten Gartenstadt-Radweges begleitet. Die Bauarbeiten sollten in diesem Sommer begonnen haben, der Start verzögert sich jedoch um ein Jahr.

Der Name für die Radtrasse, die von der Westfalenhütte bis zum Phoenix-See führen soll, steht seit Ende 2018 schon fest. Eine fünfköpfige Jury wählte aus 158 Einsendungen den Vorschlag „Heißer Hoeschianer“ aus.

Der „Heiße Hoeschianer“ hat nicht viele Fans

Doch die Kritik folgte zügig. Sie kam unter anderem vom Leiter des Hoesch-Museums, dem Heimatforscher Willi Garth und den Bezirksvertretungen Innenstadt-Ost und Hörde. Die hatten sich entschieden gegen den Namen ausgesprochen – und wurden nun erhört.

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Dortmunds Planungsdezernent Ludger Wilde schreibt in einem Brief an die Politik unter anderem, dass der Name „Heißer Hoeschianer“ keinen breiten Zuspruch finde. „Von daher wird die Findung eines neuen Namens für den Radweg angeregt“, schreibt Wilde.

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Der zuständige Regionalverband Ruhr (RVR) hege keine eigenen Ambitionen für eine Benennung des Radweges. Der RVR habe signalisiert, dass „einer Namensänderung nichts im Wege stehe, wenn dies von Dortmunder Seite gewünscht wird“.

Nun sind die Bezirksvertretungen an der Reihe: Sie sollen Vorschläge für einen neuen Namenswettbewerb einreichen.

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