50 Jahre Heisenberg-Gymnasium: Dezernentin macht Evinger Schule Hoffnung auf Dreifachhalle

dzHeisenberg-Gymnasium

112 Schüler waren es zu Beginn, heute sind es fast 1100: In den 50 Jahren seines Bestehens hat das Heisenberg-Gymnasium eine rasante Entwicklung hingelegt. Freitag wurde gefeiert.

Eving

, 20.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zu den vielen Schulen, die in diesen Tagen ihr 50-jähriges Bestehen feiern, gehört auch das Heisenberg-Gymnasium an der Preußischen Straße in Eving. Bei einem kurzweiligen Festakt am Freitag wechselten Grußworte und Glückwünsche mit musikalischen Beiträgen.

Zu den Höhepunkten gehörte ein Dialog zwischen dem WDR-Journalisten Kay Bandermann und dem Informatik-Professor Volker Gruhn, beide Absolventen des Evinger Gymnasiums. Eine der Botschaften ihres Gesprächs über die Digitalisierung: „Für Schüler, die sich in diese Richtung entwickeln wollen, ist reden können wichtiger als programmieren.“

Gruhn bescheinigte den Schülern von heute übrigens einen wachen Geist und eine gesunde Skepsis, was digitale Entwicklungen angehe - womit er das Vorurteil widerlegte, heutige Jugendliche würden nur stumpf und hirnlos auf ihren Handys tippen. Er sehe das Heisenberg-Gymnasium bei diesem Thema auf einem guten Weg.

50 Jahre Heisenberg-Gymnasium: Dezernentin macht Evinger Schule Hoffnung auf Dreifachhalle

Auch eine Tanzvorführung von den „Spektakel Juniors" gehörte zum Programm. © Andreas Schröter

Zuvor hatte Schulleiterin Ulrike Eisenberg die Verdienste der Schule herausgestellt und war auf die Geschichte eingegangen. 1969 war die Schule mit 112 Kindern und sechs Lehrern an der Ketteler-Schule gestartet. Der Umzug in den Neubau an der Preußischen Straße erfolgte erst 1974. In Anwesenheit des Physikers und Nobelpreisträgers Werner Heisenberg erhielt die Schule zugleich den heutigen Namen. Heute lernen fast 1100 Schüler aus 34 Ländern am „HeiG“.

50 Jahre Heisenberg-Gymnasium: Dezernentin macht Evinger Schule Hoffnung auf Dreifachhalle

Auch einige aktuelle Kommunalpolitiker kamen zum Festakt (v.l.): SPD-Bezirksvertreter Peter Wieseler, Bezirksbürgermeister Oliver Stens (SPD) und CDU-Ratsvertreterin Michaela Uhlig. © Andreas Schröter

Zu den Besonderheiten der Schule gehören der bilinguale Zweig ab dem 5. Schuljahr, die Möglichkeit das CertiLingua-Zertifikat abzulegen und das Fremdsprachen-Angebot Italienisch. Mit der Mint-EC-Mitgliedschaft (Excellenz-Netzwerk) sei die Teilnahme an besonderen MINT-Camps für leistungsstarke Schüler ebenso gesichert wie besondere Fortbildungen für die Lehrkräfte. Sie hoffe nun noch auf den Bau einer Dreifach-Sporthalle, sagte Ulrike Eisenberg.

50 Jahre Heisenberg-Gymnasium: Dezernentin macht Evinger Schule Hoffnung auf Dreifachhalle

Gut besucht war die Aula beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Heisenberg-Gymnasiums. © Andreas Schröter

Den Ball nahm Schul-Dezernentin Daniela Schneckenburger auf. In ihrem Grußwort machte sie der Schule Hoffnung auf diese Halle. Schneckenburger schloss mit einem Zitat Heisenbergs: „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat.“

Grußworte gab‘s auch von NRW-Bildunsgministerin Yvonne Gebauer (per Video-Einspielung), der Schulpflegschaftsvorsitzenden Dorothee Gunkel und von dem ehemaligen Schülersprecher Abdelmalik Abaraghoin. Letzterer erklärte, nun zu seiner eigenen Überraschung traurig zu sein, die Schule in ein paar Monaten verlassen zu müssen.

Tolles musikalisches Beiprogramm

Sehen (und hören) lassen konnte sich das musikalische Beiprogramm. Das galt für das Schulorchester unter der Leitung von Andrea Aufmkolk und Martin Knust, die Klasse 6b, die den Song „Freiheit“ vortrug, eine Tanzvorführung der Gruppe „Spektakel Juniors“ und Maria Bovensmann als Solistin am Cello.

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