Haus Wenge soll ab 8. September endlich öffentlich nutzbar sein

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Eine LED-Beleuchtung, eine intensive Grünpflege und eine baldige Öffnung - beim Haus Wenge in Lanstrop gibt‘s Neuigkeiten. Vor der Öffnung muss jedoch noch eine Hürde genommen werden.

Lanstrop

, 27.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Das Haus Wenge soll ab September für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden können. Das berichtete Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny in der Juni-Sitzung der Bezirksvertetung Scharnhorst. Erstmals zum Tag des offenen Denkmals am 8. September soll es für Besucher geöffnet sein. Vorher muss jedoch noch ein zweiter Notausgang installiert werden, um den Bestimmungen des Brandschutzes gerecht zu werden.

Haus Wenge soll beleuchtet werden

Auf Antrag der CDU-Fraktion beauftragte die Bezirksvertretung die Verwaltung, Vorschläge für eine angemessene Beleuchtungsanlage für das Wasserschloss zu machen. Wie CDU-Sprecher Jürgen Focke erläuterte, soll damit der herausragenden Bedeutung des Hauses Rechnung getragen werden. Die Beleuchtung soll energiesparend sein und auf energiearme LED-Leuchten aufbauen. Natürlich soll sie nicht so intensiv sein, dass sie in den Himmel strahlt oder die Nachbarschaft stört. Die Intensität könne je nach Jahreszeit und Umgebungshelligkeit angepasst werden. Ausdrücklich soll diese Maßnahme als „Nordwärts“-Projekt gelten.

Haus Wenge soll ab 8. September endlich öffentlich nutzbar sein

Zugewuchert ist auch der Wassergraben. © Andreas Schröter

Weniger zufrieden sind die Bezirksvertreter mit dem Umfeld des Hauses Wenge. Alles sei zugewuchert, vor allem die Brennessel im Eingangsbereich stören, so Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny. Jürgen Hundorf vom Bereich Stadtgrün des Tiefbauamts gab zu, dass der Bereich momentan alles andere als ansehnlich aussehe. Flächen naturnah zu belassen, bedeute keinesfalls, alles verkommen zu lassen. Hundorf nannte Personalknappheit als Begründung. In den vergangenen Wochen sei alles dem Evangelischen Kirchentag untergeordnet gewesen. Er sei zuversichtlich, dass der Bereich in drei Monaten wieder sehr gut aussehen werde. Auch die Arbeiten zur Errichtung eines Zauns rund um das Haus Wenge habe in diesen Tagen begonnen. Künftig werde es kurz geschnittene Rasenflächen geben - um das eigentliche Haus besser zur Geltung kommen zu lassen -, genauso wie Flächen, auf denen die Schafe weiterhin grasen können.

„Flächen sollen künftig intensiver gepflegt werden“

Der Bereich Stadtgrün, der bekanntlich demnächst wieder aus dem Tiefbauamt ausgegliedert wird, werde solche Flächen künftig intensiver pflegen als zuletzt, so Hundorf.

Gleiches gelte auch für den Stadtteilpark Scharnhorst. Heinz Pasterny kritisierte, dass die kleine Brücke dort nach wie vor nicht begehbar sei. Passiert sei nun immer noch nichts. Der Stadtteilpark ist übrigens Thema im Ordnungsamt, wie der Abteilungsleiter für Allgemeine Sicherheits- und Ordnungsangelegenheiten, Jürgen Walther, darlegte. Nachbarn beschweren sich gelegentlich unter anderem über den Lärm, der vom Stadtteilpark ausgehe. Walther warb dafür, dem Ordnungsamt solche Beschwerden zu melden.

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