H-Bahn-Haltestelle an der Uni Dortmund wird modernisiert – Einschränkungen für Fahrgäste

dzUniversität Dortmund

Die H-Bahn-Haltestelle “Universität S“ wird in Teilen modernisiert und neu ausgestattet. Das hat Einschränkungen für Studierende und Mitarbeiter zur Folge. Die Arbeiten dauern mehrere Wochen.

von Nick Kaspers

Barop

, 28.02.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Dortmunder H-Bahn erleichtert täglich bis zu 8.000 Fahrgästen die Wege zwischen fünf Universitätsstandorten sowie der angrenzenden S-Bahn. Ab Montag (2. 3.) müssen sich Studierende und Mitarbeiter jedoch darauf einstellen, dass die Aufzüge an der Haltestelle „Universität S“ nicht genutzt werden können.

Der H-Bahn Betreiber H-Bahn21 modernisiert die Aufzugskabinen und möchte damit vor allem „Fahrgästen mit Einschränkungen den Alltag noch weiter erleichtern“, sagt Geschäftsführer Elmar Middeldorf.

Die Aufzüge verbinden die unterirdische S-Bahnhaltestelle mit dem Erdgeschoss sowie der Haltestelle der H-Bahn und wurden 1993 in Betrieb genommen. Für die Modernisierung wolle man etwa 330.000 Euro investieren, erklärt Middeldorf.

Einige Neuheiten sind geplant

Alte Bauteile sollen nun durch neue ersetzt werden. Angekündigt sind auch Spiegelflächen, die Rollstuhlfahrern erleichtern sollen, rückwärts aus dem Aufzug hinauszufahren.

Geplant sind Videokameras in den Kabinen, um mögliche Störsignale in der Leitstelle zu identifizieren. Um auch Gehörlosen mitzuteilen, dass die Störungsmeldung eingegangen ist, sollen Displays die Sprechanlagen ergänzen.

Die H-Bahn führt vom Technologiezentrum über die Uni bis nach Eichlinghofen.

Die H-Bahn führt vom Technologiezentrum über die Uni bis nach Eichlinghofen. © Stephan Schütze (Archiv)

Am 2. März beginnt der Betreiber mit den Arbeiten am Ost-Aufzug, der zu den Bahngleisen der S1 Richtung Dortmund führt. Während der angesetzten Umbauzeit von zehn Wochen kann der Aufzug West genutzt werden. Es fährt jedoch kein Aufzug zum S-Bahn-Gleis der S1 Richtung Dortmund.

Alternativen für den ausfallenden Aufzug

  • Um trotzdem in die S1 einsteigen zu können, ohne die Treppe für den Richtungswechsel zu benutzen, schlägt H-Bahn21 vor, mit der S2 Richtung Solingen bis zur Haltestelle „DO-Oespel“ zu fahren. Dort kann man mit Aufzügen die Gleise barrierefrei wechseln und in die S1 einsteigen. Dies würde zur Mittagszeit zehn Minuten beanspruchen.
  • Um vom S1-Gleis die Seite zu wechseln, soll man laut Betreiber mit der S1 bis zur Endhaltestelle „DO-Hbf“ weiterfahren und dort in die gegenüberliegende S-Bahn Richtung Solingen einsteigen. Dies würde 20 Minuten Extra-Zeit bedeuten.

Gegen Ende Mai ist der Baustart für den West-Aufzug geplant. Auch dafür sind zehn Wochen geplant. Inwiefern ein Ersatz-Aufzug während dieser Zeit genutzt werden kann, wird vor der zweiten Umbauphase bekannt gegeben. Die Treppen sind vom Umbau nicht betroffen und können uneingeschränkt genutzt werden.

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