Die Brechtener Grundschule soll ein neues Gebäude bekommen – aber wann?

dzBrechtener Grundschule

Die Brechtener Grundschule wächst, weil viele Kinder neu in den Stadtteil ziehen. Das hat Folgen für die Schule, an der schon jetzt teilweise in Containern unterrichtet wird.

Brechten

, 23.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Grundschule Brechten wächst: Im kommenden Schuljahr wird die Schule erstmals fünfzügig – und damit eine der größten Grundschulen der Stadt. Schon jetzt schaffen Container Platz für die Mädchen und Jungen. Die Container sollen aber in absehbarer Zeit durch einen Massivbau ersetzt werden.

So steht es im Schulentwicklungsplan, über den der Rat am 4. Juli endgültig entscheidet und der am 22. Mai auch in der Bezirksvertretung Eving behandelt wurde. Die Redebeiträge in der Sitzung fielen etwas süffisant aus: „Wir freuen uns außerordentlich, dass die Verwaltung den Bedarf in Brechten erkannt hat“, kommentierte die SPD-Fraktionsvorsitzende Gabriele Hammacher und ergänzt: „Wir hoffen auf eine schnelle Umsetzung.“

Tut sich an der Brechtener Grundschule vor 2023 nichts?

Ähnlich äußerte sich CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Frommeyer: „Endlich ist der Bedarf erkannt. Aber nach unseren letzten Informationen tut sich da vor 2023 nichts.“ Frommeyer weiter: „Die Schülerzahlen steigen in den nächsten Jahren um 15,2 Prozent, das ist schon eine Hausnummer.“

Aktuell besuchen 380 Kinder die Brechtener Grundschule. Pro Jahrgang gibt es vier Klassen. Zum nächsten Schuljahr kommen Mädchen und Jungen in Klassenstärke hinzu. Sie wohnen vor allem im Neubaugebiet Brechtener Heide, das weiter wächst. Die Grundschule hat zwei Standorte: einen mit drei Zügen an der Evinger Straße 600 und einen kleineren am Birkenweg, südlich der A2.

Container stehen an der Schule schon seit 2018

Die permanent steigenden Anmeldezahlen führten dazu, dass am Hauptstandort im Sommer 2018 sogenannte mobile Raumeinheiten aufgestellt wurden, also Container. So bekam die Grundschule vier zusätzliche Klassenräume.

Die Brechtener Grundschule soll ein neues Gebäude bekommen – aber wann?

Seit Sommer 2018 stehen diese Container auf dem Schulgelände. Sie sollen durch einen Massivbau ersetzt werden. © Britta Linnhoff

Weil klar ist, dass die Schülerzahlen in den nächsten Jahren weiterhin steigen werden, schlägt die Schulverwaltung nun vor, die Container durch einen Massivbau zu ersetzen. Einzelheiten stehen in der Verwaltungsvorlage zum Schulentwicklungsplan noch nicht.

Großes Treffen mit der Verwaltung Anfang Juni

Schulleiterin Klaudia Godglück rechnet mit einem Zeitrahmen von „drei bis vier Jahren“. Näheres wisse sie nicht: „Wir haben aber ein großes Treffen mit der Verwaltung am 3. Juni. Dann werden wir sicher mehr erfahren.“ Godglück geht davon aus, dass irgendwo hinter dem Schulgebäude gebaut wird. „Da haben wir noch Platz“, sagt sie. Ob es ein Anbau wird oder ein eigenes Gebäude – alles noch offen. Wenn das neue Gebäude fertig ist, werden die Container wieder abgebaut. Da es sich um Mietcontainer handelt, gehen die mobilen Klassenzimmer nach Auskunft der Stadt wieder an den Eigentümer zurück, wenn der Neubau steht.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt