Großer Zuspruch: Engagierte Bürger räumen in ihrem Stadtteil auf

dzBürgeraktion Müllentsorgung

Was in 2018 schon sehr erfolgreich war, konnte beim zweiten „Hörde putzmunter“ noch mal getoppt werden. Viele Bürger zeigten wie sehr ihnen ihr Stadtteil am Herzen liegt und sammelten Müll.

von Rüdiger Barz

Hörde

, 15.09.2019, 13:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Neongelbe Westen, Müllzangen und Müllsäcke. So ausgerüstet liefen am Samstag sehr viele Hörder Bürgerinnen und Bürger, aber auch ansässige Organisationen, durch die Straßen ihres Stadtteiles. Ihnen allen lag am Herzen ihren Vorort noch schöner zu machen.

Die Hörderin Marianne Diel hatte 2018 die Idee zu dieser gemeinschaftlichen Aktion. Und sie stieß damit auf offene Ohren. „Wir haben deutlich mehr Anmeldungen und Teilnehmer als im letzten Jahr“, weiß Rolf Martin von der Stadtteilagentur und das, „obwohl der BVB spielt.“

Und so positiv wie sich die Organisatoren äußerten, so positiv waren auch die Reaktionen in den Gesprächen mit den Bürgern.

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Hörde putzmunter

Neongelbe Westen, Müllzangen und Müllsäcke. So ausgerüstet liefen am Samstag sehr viele Hörder Bürgerinnen und Bürger durch die Straßen ihres Stadtteiles. Ihnen allen lag am Herzen ihren Vorort noch schöner zu machen, aber auch ins Gespräch mit Anwohnern zu kommen. Und die Reaktionen waren positiv, in den zahlreichen Gesprächen gab es viel Lob für den Einsatz.
15.09.2019
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Gerhard Mielke, vom Männerchor Harmonie aus Hörde, mit dem in seinem Bezirk "größten" Fund. Diese ausgediente Jeans fand sich direkt, in einem Gesträuch neben einer Mülltonne. Zigarettenstummel und Kronkorken sind schon ein leidiges Übel, sie stellen vorallem auf Spielplätzen eine Gefahr dar. Doch die Hose wirft Fragen auf über die Einstellung zur Sauberkeit.© Rüdiger Barz
Mielke erfährt durchweg positive Resonanz von den Anwohnern. "Diese Straße unterscheidet sich von anderen, sie ist schon relativ sauber", sagt Frank (rechts). Eine Anwohnerin, die lieber anonym bleiben möchte, wird hingegen deutlicher: "Wenn jeder vor seiner Haustür aufräumen würde bräuchten wir so eine Aktion nicht - doch es ist eine gute Sache."© Rüdiger Barz
Die EDG Dortmund unterstütze das große Aufräumen. Mit ihren Fahrzeugen waren die Mitarbeiter im Stadtteil unterwegs und sammelten die blauen Säcke ein. Größere Gegenstände die nicht sachgerecht entsorgt wurden konnten den Fahrern gemeldet werden. Eine weitere Alternative bietet die sogenannte Dreckpetze-App, mit ihr kann man einfachst eine Problemstelle melden.© Rüdiger Barz
Auch die GrünBau gGmbH war unterstützend vor Ort. Sie sammelten mit ihren Lastenfahrrädern ebenfalls Müllsäcke ein. Martine Joswiak (links) und Uwe Segref hatten aber noch ein Anliegen. Wir sammeln hier in Hörde mit rund 30 Leuten täglich den Müll ein, sagen sie und haben eine Bitte: "Wir möchten mit Respekt behandelt werden und nicht als Schmarotzer bezeichnet werden."© Rüdiger Barz
Marianne Diel (3. von links) mit einer teilnehmenden Schülergruppe. Diel freut sich schon am Anfang, dass der Zuspruch so groß ist. Anja Butschkau (SPD) fasste das am Ende des Tages zusammen: "Es ist wichtig gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und sie nach außen zu zeigen - wir alle sind gefragt. Hörde putzmunter ist dafür ein gutes Beispiel."© Rüdiger Barz
Das zweite "Hörde putzmunter" kam gut an, bei den Teilnehmern und auch bei den Bürgern im Stadtteil.© Rüdiger Barz
Das zweite "Hörde putzmunter" kam gut an, bei den Teilnehmern und auch bei den Bürgern im Stadtteil.© Rüdiger Barz
Das zweite "Hörde putzmunter" kam gut an, bei den Teilnehmern und auch bei den Bürgern im Stadtteil.© Rüdiger Barz
Das zweite "Hörde putzmunter" kam gut an, bei den Teilnehmern und auch bei den Bürgern im Stadtteil.© Rüdiger Barz
Die Reste diese Fahrrades bleiben liegen. Es könnte noch einen Besitzer haben. Hier währe die Dreckpetze-App eine Alternative.© Rüdiger Barz

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