Gronaustraße: Querstehender LKW hält Verkehr auf Straße und Schiene auf

Verkehrshindernis

Der Fahrer eines LKWs hat sich am Montagmorgen bei der Höhe seines Brummis verschätzt und ist an einer Brücke hängengeblieben. Die Gronaustraße war gesperrt. Auch DSW21 musste improvisieren.

Dortmund

, 12.04.2021, 14:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nahe der Geburtsstätte des BVB am Borsigplatz ist am Montagmorgen (12.4.) gegen halb 10 ein LKW an einer Brücke hängengeblieben. Der Fahrer wollte unter der Brücke an der Gronaustraße durchfahren, erkannte aber im letzten Moment, dass sein LKW dafür zu hoch beziehungsweise die Brücke zu niedrig war.

Auch mit einem Wendemannöver brachte der Fahrer sein Fahrzeug aber nicht zurück in die Spur. Dadurch dass der LKW an der Brücke hängenblieb und mit einem angekoppelten Anhänger quer stand, mussten vorübergehend beide Fahrbahnen auf der Gronaustraße gesperrt werden.

Wendemanöver beschädigt Oberleitung

Und noch mehr als das: Bei dem missglückten Wendemanöver beschädigte der Fahrer eine Oberleitung der Stadtbahn. Allerdings handle es sich laut Pressesprecherin Britta Heydenbluth von DSW21 nur um einen leichten Schaden.

Bis ein Technikerteam das feststellen und den Schaden beheben konnte, fuhr auf der Linie U44 allerdings keine Bahn zwischen der Geschwister-Scholl-Straße und der Endhaltestelle Westfalenhütte. Um dazwischen liegende Stationen zu überbrücken, war Schienersatzverkehr in Form von Taxen im Einsatz.

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Um kurz nach halb 12 und damit zwei Stunden nach dem Unfall war die Unfallstelle wieder geräumt und der Verkehr konnte sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene fortgesetzt werden. Der Fahrer konnte seinen LKW offenbar aus eigener Kraft befreien. „Ein Abschleppdienst war nicht beteiligt“, so Polizeisprecherin Nina Kupferschmidt.

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