Gottesdienste im Stadtbezirk Mengede starten frühestens am 10. Mai

dzKirchen in Dortmund

Ab Mai soll es deutschlandweit wieder Gottesdienste mit Besuchern in der Kirche geben. Doch im Stadtbezirk Mengede sind die Gemeinden wie vielerorts noch nicht bereit.

Mengede

, 28.04.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ab dem 1. Mai dürfen Gemeinden deutschlandweit wieder Gottesdienste abseits der Online-Übertragungen feiern. Vielerorts laufen nun die Vorbereitungen, um alle Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können.

Der Pastoralverbund Dortmund Nord-West, zu dem die katholischen Kirchen Mariä Heimsuchung in Bodelschwingh, St. Remigius in Mengede und St. Josef in Nette gehören, folgt deshalb der Empfehlung der Dortmunder Stadtkirche, Gottesdienste erst ab dem 10. Mai stattfinden zu lassen.

„Wir führen Gespräche, um bis dahin allen Hygienevorschriften gerecht werden zu können“, sagt Pfarrer und Pastoralverbunds-Leiter Hubert Werning. „Unter Umständen wird es zusätzliche Gottesdienste geben, damit die Besucher sich verteilen.“ Bis dahin werde es weiterhin Video-Übertragungen geben.

Evangelische Kirchen entwerfen ein Schutzkonzept

Auch die evangelische Noah-Gemeinde, zu der die Kirche in Bodelschwingh, die St. Remigius-Kirche in Mengede und die Luisenkirche in Westerfilde gehören, plant Gottesdienste ab dem 10. Mai.

„Wir warten derzeit auf die Vorgaben, die wir erfüllen müssen und anhand derer wir unser Schutzkonzept entwerfen können“, sagt Pfarrerin Renate Jäckel.

Die Neuapostolische Kirche Bodelschwingh-Westerfilde startet ebenfalls noch nicht am 1. Mai. „Wir brauchen Zeit zur Vorbereitung“, sagt Pressesprecher Frank Schuldt.

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