Bezirksvertretung Scharnhorst will Geschwindigkeits-Anzeiger für den Flemerskamp

Flemerskamp in Husen

Auf dem Flemerskamp in Husen wird nach Ansicht der Politik gerast. Deswegen fordert das Gremium dort ein Geschwindigkeits-Display. Der Tausch mit einer anderen Anlage kommt nicht infrage.

Husen

, 16.05.2019, 17:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine solche Dialogdisplay-Anlage wie hier an der Hostedder Straße möchte die Bezirksvertretung Scharnhorst auch am Flemerskamp anbringen lassen.

Eine solche Dialogdisplay-Anlage wie hier an der Hostedder Straße möchte die Bezirksvertretung Scharnhorst auch am Flemerskamp anbringen lassen. © Andreas Schröter

Auf Antrag der SPD-Fraktion fordert die Bezirksvertretung Scharnhorst ein Dialogdisplay für den Flemerskamp. Dialogdisplays zeigen an, wie schnell man fährt: rot, wenn die dort geltende Höchstgeschwindigkeit überschritten wird; grün, wenn man langsam genug fährt.

Der Flemerskamp, für den Tempo 30 gilt, werde von vielen Verkehrsteilnehmern benutzt, um vom Kreis Unna über Kurl zur L663n in Asseln zu gelangen, heißt es in dem Antrag. Die Geschwindigkeitsbegrenzung werde immer wieder missachtet - auch in Höhe des evangelischen Kindergartens. Vor allem vor dem Schulzentrum an der Husener Eichwaldstraße habe man gute Erfahrungen mit einem solchen Dialogdisplay gemacht, führte Herbert Niehage (SPD) aus. 5000 Euro kostet eine solche Anlage.

„Anlage an der Hostedder Straße schützt Kindergartenkinder“

Aus den Reihen der Bezirksvertreter kam die Anregung, doch die Anlage an der Hostedder Straße, durch deren Licht sich ohnehin eine Anwohnerin gestört fühle, einfach dort ab- und am Flemerskamp aufzuhängen. Das jedoch lehnte die SPD-Fraktion ab. Auch wenn sich eine Frau von der Anlage gestört fühle, schütze sie doch sehr viele Kinder im benachbarten Kindergarten. Am Flemerskamp sei übrigens ein Standort ausgeguckt worden, der keinesfalls Anwohner stören könne.

Lesen Sie jetzt