Dieser neue Kalender zeigt seltene Zeichnungen vom alten Hombruch

dzHombruch historisch

Der Geschichtsverein präsentiert in seinem neuen Kalender bekannte Hombrucher Wahrzeichen aus einer künstlerischen Sicht.

von Marc Dominic Wernicke

Hombruch

, 27.10.2019, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Hombrucher Geschichtsverein hat am Freitag (25. Oktober) seinen neuen Kalender vorgestellt. Nachdem die erste Ausgabe im vergangenen Jahr historische Fotos aus dem Stadtbezirk zeigte, gibt es für 2020 zwölf Zeichnungen eines verstorbenen Hombruchers zu sehen.

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„Paul Serwe wurde 1921 hier im Ort geboren und begann nach der Schule eine Ausbildung zum Elektriker“, stellt der Vereinsvorsitzende Hans Tibbe den Schöpfer der eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Zeichnungen vor.

1945 kehrte Serwe aus der Kriegsgefangenschaft zurück und arbeitete im Werkschutz der Westfalenhütte. In den folgenden Jahrzehnten zeichnete er viele Hombrucher Motive. Am 9. Mai 2018 verstarb Paul Serwe kurz vor seinem 97. Geburtstag.

Dieser neue Kalender zeigt seltene Zeichnungen vom alten Hombruch

Diese Zeichnung von Paul Serwe zeigt, wie das Hombrucher Zentrum noch vor der Schaffung der Fußgängerzone aussah. © (Repro) Marc D. Wernicke

Der Kalender zeigt viele bekannte Wahrzeichen, die bis heute das Stadtbild prägen: Vom Torhaus am Rombergpark über die Feuerwache an der Domänenstraße bis hin zur Margarethenkapelle in Barop weisen Serwes Zeichnungen eine gelungene Balance zwischen Abstraktion und Detailreichtum auf.

Auch ein Serwe-Buch soll kommen

Erhältlich ist der neue Kalender bei der Mayerschen Buchhandlung in der Hombrucher Fußgängerzone. Ein Exemplar kostet dort 18 Euro. Für das nächste Jahr plant Hans Tibbe bereits ein neues Projekt zur Erinnerung an Paul Serwe: „Wir möchten ein kleines Buch herausbringen, das die gezeichneten Orte anhand einer Karte vorstellt.“

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