Geöffnet trotz Corona: Zwei Shisha-Bars in Dortmund geschlossen

Corona-Schutzverordnung

Geöffnet trotz Corona: Weil sie gegen die bestehende Corona-Schutzverordnung verstoßen haben, hat das Dortmunder Ordnungsamt am Donnerstag (9.4.) zwei Shisha-Bars geschlossen und versiegelt.

Dortmund, Hörde, Nordstadt

10.04.2020, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einsatzkräfte des Ordnungsamtes haben am Donnerstagabend (9.4.) einen Shisha-Betrieb in Hörde und einen weiteren Betrieb in der Dortmunder Nordstadt geschlossen und amtlich versiegelt. Das teilt die Stadt Dortmund in einer Pressemitteilung am Karfreitag mit.

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In der Hörder Shisha-Bar wurde demnach Shisha-Tabak an wartende Gäste verkauft - seit der Corona-Schutzverordnung ist das allerdings verboten. Ohnehin derzeit verboten ist der Betrieb von Shisha-Bars und auch der Aufenthalt darin.

Wie die Stadt weiter mitteilt, wollten die Verantwortlichen das Geschäft nicht freiwillig verlassen, sodass die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen wurde. Anschließend wurde das Objekt amtlich versiegelt. Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.

Gegen Betreiber läuft schon ein Verfahren

Im zweiten Fall war zwar beim Eintreffen der Einsatzkräfte des Ordnungsamtes die Haupteingangstür der Shisha-Bar verschlossen, jedoch beobachteten die Einsatzkräfte, dass sich im Lokal Personen aufhielten. Erst nach wiederholter Aufforderung wurde die Tür geöffnet, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

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Da in den Räumlichkeiten Personen Sisha rauchten und zuvor Getränke verzehrt hatten, wurde auch dieser Betrieb von den Einsatzkräften verschlossen und versiegelt. Gegen den Betreiber lief bereits vorher schon ein Gewerbeuntersagungs-/Klageverfahren - jetzt erwartet ihn darüber hinaus ein weiteres Bußgeldverfahren.

Stadt und Polizei kontrollieren weiterhin die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung - und werden dies auch über das Osterwochenende weiterführen.

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