Gelungene Vor-Premiere von Kino im Stadion

DORTMUND Die offizielle Eröffnung von Kino im Stadion findet erst am Freitag statt. 300 geladene Gäste waren am Donnerstagabend bei der Vor-Premiere dabei. Gezeigt wurde "Brügge sehen… und sterben" mit Colin Farrell.

von Von Constantin Blaß

, 04.07.2008, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Colin Farrell erlebten ca. 300 Zuschauer am Donnerstag hautnah im Stadion.

Colin Farrell erlebten ca. 300 Zuschauer am Donnerstag hautnah im Stadion.

Knapp fünf Jahre nach dem historischen Quali-Aus zur Champions League von Borussia Dortmund gegen den FC Brügge wehte am Donnerstag erneut ein Hauch von Brügge durch den Signal Iduna Park.

Zum Glück allerdings nicht auf dem Platz, sondern nur auf der Leinwand. „Kino im Stadion“ feierte mit dem Film „Brügge sehen… und sterben“ eine äußerst gelungene Generalprobe. Auf der 300 qm-Leinwand begeisterten die Schauspieler Brendan Gleeson und Colin Farrell als Profikiller ca. 300 geladene Gäste. Und das ohne Ton-Probleme. Selbige – noch im Vorjahr ein großes Ärgernis – haben die Veranstalter in den Griff bekommen. Und noch mehr: Sie werben sogar damit. „Kino im Stadion – jetzt auch mit Ton“ lautet einer der Slogans.

Genauso sehenswert wie der Film war jedoch das gesamte Drumherum. Kino im Stadion zeigte sich bei der Vorpremiere fein herausgeputzt. Farbige Scheinwerfer weisen den Weg unter die Westtribüne. Dort angekommen finden Cineasten zwei große Getränke-Theken, eine Cocktailbar und eine wahre Essens-Meile. Pasta, Pizza oder lieber saftiges vom Grill – für Gaumenfreuden ist gesorgt. Popcorn, Nachos, Schokosnacks gibt‘s natürlich auch.

Am Samstag gibt‘s bei Kino im Stadion gleich ein echtes Highlight. Der Kultstreifen „Bang Boom Bang“ flimmert über die Leinwand. Danach heizt DJ Ralf Hölz bei der „Allah, Allah, der Pferd heißt Horst“-Party unter der Westtribüne kräftig ein. Als Stargast hat sich sogar Schauspieler Ralf Richter angemeldet. Einlass ist ab 19 Uhr.

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