Gehweg an der Flughafenstraße wird ausgebessert

Bezirksvertretung Scharnhorst

Der Gehweg an der Flughafenstraße wird hergerichtet. Eigentlich eine gute Nachricht, doch vor allem die CDU und die Linke äußerten Kritik.

Scharnhorst

, 20.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der westlichen Seite besteht der Gehweg an der Flughafenstraße aus Schotter. Auf der anderen Straßenseite ist ein gepflasterter Gehweg.

Auf der westlichen Seite besteht der Gehweg an der Flughafenstraße aus Schotter. Auf der anderen Straßenseite ist ein gepflasterter Gehweg. © Tobias Larisch

Mit drei Gegenstimmen hat die Bezirksvertretung Scharnhorst jüngst (9.6.) beschlossen, dass der Gehweg auf der westlichen Fahrbahnseite der Flughafenstraße hergerichtet werden soll.

Für die Strecke ab dem Kreisverkehr Westholz bis zum Bahnhof Scharnhorst hatte die SPD-Fraktion einen Antrag gestellt, die nicht gepflasterten Gehwege nachhaltig auszubessern.

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„An dieser Stelle gibt es nicht viele Fußgänger“, sagte Matthias Storkebaum (die Linke) zu dem Antrag. Auch Jürgen Focke von der CDU-Fraktion fragte sich, für wen dort gebaut werden würde. „Auf der östlichen Seite gibt es doch einen Gehweg in gutem Zustand“, sagte er.

Karin Heiermann von der SPD antwortete, dass dort vor allem morgens viele Personen entlanglaufen würden. „Außerdem soll der Gehweg nur hergerichtet, nicht neugebaut werden“, sagte die Fraktionssprecherin.

Der westliche Gehweg an der Flughafenstraße ist vor allem von kleinen Steinen bedeckt. Dies sei gefährlich für Fußgänger und Radfahrer.

Der westliche Gehweg an der Flughafenstraße ist vor allem von kleinen Steinen bedeckt. Dies sei gefährlich für Fußgänger und Radfahrer. © Tobias Larisch

Die Begründung des Antrags: Der Zustand des Gehwegs sei schlecht, der bei Regenwetter zu großen Pfützen führe und durch viele Senkungen auch trocken eine Verletzungsgefahr für Fußgänger und Radfahrer darstelle.

Bei der abschließenden Abstimmung stimmte neben Storkebaum und Focke auch der stellvertretende Bezirksbürgermeister Werner Gollnick (CDU) dagegen. Die verbleibenden sieben Mitglieder der Bezirksvertretung waren dafür.

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