Geht in Dortmund ein Feuerteufel um? Ermittlungen wegen 10 Brandstiftungen

Kellerbrände

In zehn Fällen ermittelt die Polizei Dortmund wegen Brandstiftung. In allen haben Keller von Mehrfamilienhäusern im Dortmunder Westen gebrannt. Einen Zusammenhang zu vermuten liegt nahe.

Dortmund

09.07.2020, 12:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am 21. Juni brannte es in einem Keller an der Straße Elsborn in Kirchlinde.

Am 21. Juni brannte es in einem Keller an der Straße Elsborn in Kirchlinde. © Helmut Kaczmarek

Seit dem 13. März gab es im Dortmunder Westen mehrere Kellerbrände in Wohnhäusern. Den jüngsten erst am Donnerstagmorgen (9. Juli). Die Polizei Dortmund ermittelt in zehn Fällen wegen Brandstiftung.

Brände hängen möglicherweise zusammen

Untersucht werde auch, ob die Taten in einem Zusammenhang stehen. Die Ermittlungen konzentrierten sich derzeit auf folgende Vorfälle:

  • 13. März: Kellerbrand in der Haumannstraße in Marten
  • 15. März: vier Kellerbrände in einer Nacht in Lütgendortmund
  • 25. April: Kellerbrand in der Siepmannstraße in Kirchlinde
  • 17. Juni: ein Kellerbrand betrifft zwei Mehrfamilienhäuser an der Martener Straße
  • 21. Juni: Kellerbrand in der Straße Elsborn in Kirchlinde
  • 3. Juli: Kellerbrand in der Speckestraße in Bodelschwingh
  • 9. Juli: Kellerbrand an der Kirchlinder Straße

Zeugen die an diesen Tagen verdächtige Personen gesehen haben, bittet die Polizei um Hinweise unter der Telefonnummer 0231 132 7441. Wer in den Nacht und Morgenstunden eine verdächtige Person bemerkt, solle zudem sofort den Polizei-Notruf 110 wählen.

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Zudem appelliert die Polizei an Eigentümer und Mieter, Haustüren und Kellerfenster niemals unbeaufsichtigt offen stehen zu lassen. So könne der Zugang zu Häusern für Einbrecher und Brandstifter erschwert werden.

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