Steinernes Nashorn aus Dura leistet Dortmunder Nashörnern Gesellschaft

Freundschaftsgeschenk

Seit dem Jahr 2017 pflegt die Stadt Dortmund eine Städtepartnerschaft zur Kommune Dura in den palästinensischen Autonomiegebieten im Westjordanland. Jetzt gab es ein ganz besonderes Geschenk.

Dortmund

von Julien März

, 13.08.2020, 19:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die offizielle Übergabe des 2,5 Tonnen schweren Nashorns in der Berswordthalle.

Die offizielle Übergabe des 2,5 Tonnen schweren Nashorns in der Berswordthalle. © Roland Gorecki

Bei Delegationsbesuchen sind den Gästen aus Dura die geflügelten Nashörner in Dortmund nachhaltig in Erinnerung geblieben, sodass der Beschluss gefasst wurde, ein solches Nashorn aus Stein als Freundschaftsgeschenk nach Dortmund zu entsenden.

Der in einem Steinbruch im Westjordanland gebrochene Steinblock hatte ein Gewicht von 26 Tonnen. Bearbeitet wurde der spezielle Kaltsandstein, aus dem auch große Teile der Altstadt von Hebron und Jerusalem erbaut sind, in Dura.

Das 2,5 Tonnen schwere Rhinozeros wurde anschließend auf dem Seeweg nach Hamburg verschifft. Von dort aus machte sich das Nashorn per Lkw auf den Weg nach Dortmund,wo es unlängst auf der Kleppingstraße in Empfang genommen wurde.

Nashorn ist in der Berswordthalle zu sehen

Dort wurde es offiziell an die Stadt Dortmund übergeben. Talal El-Hussein kam als Vertreter des amtierenden Bürgermeisters von Dura, Ahmad Salhoub, und übergab das Nashorn an Stadtdirektor Jörg Stüdemann.

Das Nashorn soll künftig in der Berswordthalle als „Zeichen der Freundschaft und des Friedens“ zu sehen sein – so sagt es die Inschrift, die auf Arabisch, Englisch und Deutsch verfasst ist. Dazu gibt es eine kleine Bilderserie zu seiner Geschichte und zu seinem Transport,

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