Geflügelpest: Halter in Dortmund müssen ihre Tiere im Stall unterbringen

Wegen Tierseuche

Geflügelhalter in Dortmund müssen ihre Tiere „einsperren“ – es gilt eine Stallpflicht. Der Grund: In NRW hat es in der Vergangenheit mehrere Fälle einer bestimmten Tierseuche gegeben.

Dortmund

, 21.04.2021, 14:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem es in NRW mehrere Fälle von Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, gegeben hat, gilt die Stallpflicht für Geflügel – auch in Dortmund. Doch obwohl diese Regelung schon seit Anfang des Monats bekannt ist, sei diese Aufstallpflicht noch nicht bei allen privaten und gewerblichen Geflügelhaltern in Dortmund angekommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Grund für diese Pflicht sei eine neue Risikoeinschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) für Tiergesundheit. Die dazugehörige „Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung“ sei bereits am 2. April in Kraft getreten.

Geflügel muss in den Stall

Die Einschleppung oder Verschleppung der Vogelgrippe soll verhindert werden. Deshalb gilt in Dortmund: Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel sowie Wachteln, Enten und Gänse müssen in geschlossenen Ställen untergebracht werden.

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Die Haltung in einer bestimmten Vorrichtung ist auch möglich: Hier muss eine überstehende Abdeckung zum einen vor Einträgen von oben durch Wildvögel schützen. Zum anderen ist eine Seitenbegrenzung notwendig, sodass auch von dort keine Wildvögel eindringen können (Schutzvorrichtung, Voliere).

Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte und ähnlicher Art sind in Dortmund ebenfalls untersagt – dies gilt für alle genannten Geflügelarten, so die Stadt.

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